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ſtellt Tex­te in ge­bro­che­nen Buchſtaben,  mit lan­gem ſ  und mit Li­ga­tu­ren  (Buch­ſta­ben­ver­bün­den)  dar 

). ☰ : In Mittel­eu­ro­pa wur­den Tex­te über Jahr­hun­der­te in Frak­tur ge­ſchrie­ben und ge­druckt bis zum Ver­bot 1941. Die­ſe Schrift­kul­tur wird heu­te wie­der ge­ſchätzt und eig­net ſich auch für die neu­en Me­dien.
☰  : Für den Frak­tur­ſatz am Rech­ner reicht es aller­dings nicht aus, ein­fach ei­ne An­ti­qua- durch ei­ne üb­li­che Frak­tur­ſchrift zu er­ſetzen, denn der Text muß den Frak­tur­ſatz­re­geln ge­nü­gen; ſonſt iſt er ſchrift­hiſto­riſch falſch und ähn­lich wie ein Text mit fal­ſcher Recht­ſchrei­bung zu be­wer­ten 〈 〉.
Auf die­ſen Sei­ten fin­den Sie Wiſſens­wer­tes über den di­gi­ta­len Frak­tur­ſatz.

Fraktur – ein kurzer Überblick
In Mittel­eu­ro­pa wur­den Texte aller Art ſeit dem Mittel­al­ter vor­wie­gend in ge­bro­che­nen Schriften ge­ſchrie­ben und ge­druckt. Dieſe Aus­for­mung la­tei­niſcher Buch­ſta­ben iſt auch als »deut­ſche Schrift« be­kannt. »Frak­tur« 〈lat. »Bruch«〉 be­zeich­net alle ge­bro­che­nen Schriften, aber auch ei­ne ge­mä­ßigt ge­bro­che­ne Un­ter­grup­pe ne­ben der li­ne­aren »go­ti­ſchen« Schrift, der breit lau­fen­den »Schwa­ba­cher« und »Kanz­lei«.
Gotisch, Schwabacher, Fraktur
Der Fraktur ſteht die über tauſend Jah­re äl­te­re, aber heu­te vor­herr­ſchen­de An­ti­qua 〈»Altſchrift«〉 ge­gen­über, de­ren For­men ſich von der rö­mi­ſchen » CA­PI­TA­LIS « ab­lei­ten, ſpä­ter er­gänzt durch Klein­buchſta­ben. Wäh­rend ſich die An­ti­qua meiſt in nüch­tern geo­metri­ſcher Form zeigt, fol­gen die in den Schreib­ſtu­ben des Mittel­al­ters ent­wickel­ten Frak­tur­ſchriften dem Schwung der Schreib­fe­der. Im Lau­fe ihrer Ge­ſchichte folg­ten die gebro­che­nen Schriften viel­fäl­tig den Zeit­ſti­len, Text- und Druck-Er­for­der­niſſen. Mit dem Frak­tur­ver­bot 1941 ver­ſchwand die Frak­tur weit­ge­hend aus der Öffent­lichkeit.
Frakturſchriften haben das geiſtige Le­ben über ein hal­bes Jahr­tau­ſend be­glei­tet und be­rei­chert und ſind nicht nur ein wert­volles Kul­tur­gut, ſon­dern oft auch ſchö­ne Schriften. Gu­ten­berg druck­te die er­ſte Bi­bel be­reits in ge­bro­che­nen Lettern. Zwar wird die­ſe Schrift­kul­tur auch we­gen des in­ter­na­tio­na­len Schrift­ver­kehrs nicht mehr ih­re al­te Be­deu­tung er­lan­gen, aber ſie wird blei­ben und ſcheint der­zeit eine klei­ne Wie­der­ge­burt zu er­le­ben, viel­leicht auch we­gen der Mög­lich­kei­ten, die das di­gi­ta­le Zeit­al­ter bietet.
Auch wenn Ligaturen und Lang-ſ ſprach­be­deut­ſam ſind, zur Schrift­äſthe­tik bei­tra­gen und Frak­tur­tex­te ſie er­for­dern, ſind ſie ge­fähr­det, auch weil die elek­tro­niſchen Stan­dard­ſchreib­ſy­ſteme ſie nicht be­rück­ſich­ti­gen. Zum Er­halt des Bil­des klaſſi­ſcher Frak­tur­tex­te iſt es aber mit­ent­ſchei­dend, daß ſie ſich am Rech­ner ein­fach er­zeu­gen laſſen, zum Bei­ſpiel mit dem Li­ga­fak­tur-Pro­gramm und ei­nem ge­eig­ne­ten Frak­tur­ſchrift­an­ge­bot. Fol­gen­de Li­ga­turen und an­dere Zei­chen ſind in der Her­ſteller-un­ab­hän­gi­gen Uni­code-ge­rech­ten Norm für Zu­ſatz­zei­chen, Aus­ga­be 1 〈UNZ 1, feſt­gelegt:
UNZ1-Zeichen  〈 UNZ-Belegung

Der Frakturſatz unter­liegt einem Re­gel­werk 〈 〉, das die Ei­gen­hei­ten der deut­ſchen Spra­che be­rück­ſich­tigt, ſie beſſer als An­ti­qua­tex­te ſtruk­tu­riert und Tex­te da­mit les­ba­rer macht. Li­ga­tu­ren wer­den in­ner­halb ei­nes Wort­ſtamms ge­ſchloſſen wie in »deſſen« oder »Tatze«, nicht aber zwi­ſchen Teil­wör­tern wie in »desſel­ben« oder »Tat‌zeit«. Das lan­ge ſ  iſt dem Wort­anfang und -in­ne­ren vor­be­hal­ten, wäh­rend das runde oder Schluß-s ein Wort oder Teil­wort ab­ſchließt. So wer­den »ſa­gen« und »ge­ſagt« mit lan­gem ſ, »Glas« und »Glas­tür« mit run­dem s ge­ſchrie­ben, eben­ſo Wör­ter mit Fu­gen-/Ge­ni­tiv-s wie »Orts­teil« oder »Stan­des­amt«. Nur im Li­ga­tur/Lang-ſ-Satz laſſen ſich zum Bei­ſpiel »Krei­ſchen« von »Kreis­chen« und »Win­de­ſei­le« von »Win­des­ei­le« un­ter­ſchei­den und iſt »ausſen­den« beſſer les­bar als »aussenden«. Zei­chen­fol­gen, die man wie c h, c k, s c h  u. a. meiſt mit nur ei­nem Laut ſpricht, wer­den ent­ſpre­chend als je­weils ein ein­zi­ges Li­ga­tur­zei­chen dar­ge­ſtellt und paſſen ſich da­mit der Laut­ſpra­che an.
Mit der Recht­ſchreib­re­form wur­de das ß teil­weiſe ab­ge­ſchafft. Da­mit kön­nen ſich s-Zei­chen ſchwer les­bar und op­tiſch un­ſchön an­häu­fen wie in »Schlusssatz« oder »Basssaite«. Beſſer ſieht der ß-Erſatz durch ſ s oder die ſs-Li­ga­tur in Frak­tur­tex­ten aus. Auch An­ti­qua­tex­te könn­ten op­tiſch ge­win­nen, ſetz­te man das lan­ge ſ  dort häu­fi­ger ein wie in »Schluſsſatz« oder »Baſsſaite«. Das An­ti­qua-Lang-ſ hat ei­ne lan­ge Tra­di­tion und wird auch heu­te noch ge­le­gent­lich ver­wen­det. Li­ga­fak­tur ver­fügt über eine Funk­tion zum Schrei­ben re­gel­ge­rech­ter An­ti­qua­tex­te mit Lang-ſ, das vie­le di­gi­ta­le An­ti­qua­ſchriften be­reits ent­hal­ten. An­ti­qua­tex­te wur­den au­ßer mit dem Lang-ſ zu­ſätz­lich manch­mal auch mit Li­ga­tu­ren dar­geſtellt wie in dieſem
Broschüre

Frakturſatzregeln

Ligaturen

wer­den geſchloſſen, wenn ih­re Ein­zel­buch­ſta­ben in­ner­halb ei­nes Wort­ſtamms ne­ben­ein­an­der ſte­hen wie in Bach, ſie ſtrick­ten, Tatze, Hallig, deſſen, fin­den, Löffel, Stifter, Otto ein­ſchließ­lich En­dun­gen wie -t, -te, u. a. wie in ruft, ſauſt, hoffte, hätteſt, elftel, zwölftens, zu fünft und mit i be­gin­nen­den Nach­ſil­ben -in, -ig, -iſch wie in klaſſig, klaſſiſch, emſig, Lotſin, häufig, griffig, Ge­hilfin, Schöffin. Auch Weg­laſſen ei­nes e ſchließt die Li­ga­tur wie in Ba­ſler > Baſler, teufliſch, knifflig, fuſſlig. Wenn von drei Fol­ge­buch­ſta­ben je zwei ei­ne Li­ga­tur bil­den kön­nen, wird ſie in­ner­halb der Sil­ben, nicht zwi­ſchen ih­nen ge­ſchloſſen wie in Par­af |fin, Meſ |ſing, es ſei denn, die Schrift ent­hält die zu­ge­hö­ri­ge Drei­er­li­ga­tur: Par­affin, Meſſing.

Keine Ligaturen

wer­den da­ge­gen über die Fugen aus Teil­wör­tern zu­ſam­men­ge­ſetz­ter Wör­ter hin­weg ge­ſetzt wie in Tat|zeit, Rot|ton, Ent|zug, fünf |tau­ſend, viel|leicht, Co­mic|held, Auf |lage, Diens|tag, das|ſel­be, Aus|ſicht, Haff |in­ſel, mit|tei­len. Auch mit Mit­lau­ten be­gin­nen­de Nach­ſil­ben -chen -le, -lein, -lich, -ling, -zig, wie in s|chen, Häus|le, Häuf |lein, höf |lich, Sechs|ling, acht|zig blei­ben un­ver­bun­den. Aus­nah­me: Wenn das letz­te Teil­wort mit ei­nem Buch­ſta­ben ab­ge­kürzt wird, wird es durch ei­ne Li­ga­tur ver­bun­den wie in Aufl.

ſ / s-Schreibung

Das Rund- oder Schluß-s ſteht am En­de von Wör­tern, Teil­wör­tern, Vor­ſil­ben und vor Nach­ſil­ben, die mit Mit­lau­ten be­gin­nen, ſo­wie als Fu­gen/​Ge­ni­tiv-s und zeigt eben­ſo wie ein ggf. gleich­zei­tig feh­len­der Li­ga­tur­ſchluß ei­ne Wort­fu­ge an wie in Kurs, das, dasſel­be, Fluo­res­zenz, Mustopf, Bläschen, desin­fi­zie­ren, er­trags­arm, aus­ſetzen, Lie­bes­lied, lös­lich, Ries­ling, rings­um, tags­über, Schles­wig.
Das lange ſ ſteht am An­fang und im In­ne­ren ei­nes Wort­ſtammes wie in ſo, ſein, alſo, Weiſung, Roſe, iſt, Waſſer, raſch, ſ‌onſt‌, beſſ‌er­wiſſ‌eriſch‌‌, ſ‌au­ſen, ſ‌itt­ſam, ſ‌pei­ſen, Leſung, ſze­niſch, Abſziſſe und bleibt er­hal­ten in Ab­kür­zun­gen wie in ſ. , Abſ. , Geſ. , bei Tren­nun­gen wie in hiſ-ſen, Miſ-ſiſ-ſippi und beim Weg­laſſen ei­nes e oder i oh­ne und mit Apo­ſtroph wie in gruſelig > gruſlig, Wechſlung, faſrig, Pilſner, unſre, roſ ’ge, eiſ ’ge, zu­ver­läſſ ’ge, frieſ ’ſche.
Doppel-s gibt es als sſ wie in ausſe­hen, losſe­geln und als ſſ wie in Meſſe, Gaſſe, nie­mals aber als ss. In der neu­en Recht­ſchrei­bung kommt anſtelle von ß das Dop­pel-s ſ s als neue ſs-Li­ga­tur hin­zu wie in daſs, muſs, Heiß­waſſer­guſs, Schluſs­pro­zeſs, anſtelle von ßſ  das Drei­fach-s ſsſ wie in Fluſsſäu­re, Pro­zeſsſchluſs.
Ob ein langes oder run­des s rich­tig iſt, hängt auch von der Struk­tur der Wör­ter ab, von de­nen ſich Fremd­wör­ter ab­lei­ten. So wer­den zum Bei­ſpiel Aſ beſt 〈griech. á|sbestos〉, Aſ phalt 〈griech. á|sphaltos〉, tranſ pi­rie­ren 〈lat. trans + spi­ra­re〉 und Ma­nu­ſkript 〈lat. manu|skrip­tum〉 mit lan­gem ſ, Kosmos 〈griech. kós|mos〉, transpor­tie­ren 〈lat. trans|por­ta­re〉 und diskret 〈lat. dis|cretus〉 mit rundem s ge­ſchrie­ben.

Textauszeichnung

der erſten Wahl iſt der Sperrſatz, da fette oder kur­ſi­ve Schrift­ſchnitte ſel­ten vor­han­den und Groß­buch­ſta­ben ſchwer les­bar ſind. Da­bei wer­den die Li­ga­tu­ren in ih­re Ein­zel­zei­chen auf­ge­löſt. Aus­ge­nom­men ſind nur die Zwangs­li­ga­tu­ren ch, ck, tz, 〈ſt〉 und in der neu­en Recht­ſchrei­bung die neue ſs-Li­ga­tur. Beiſpie­le: dickf‌lüſ‌ſ‌ig, Wel‌lenſ‌it‌tich, Reißverſchluſs.

Beispiele Beispiele

Ligaturen ſetzen
Ligaturen ſind Zei­chen mit ei­ge­nen Zei­chen­plätzen und ſind – aus Sicht des Anti­qua­ſyſtems – Son­der­zei­chen. An­ders als die ſonſt üb­li­chen Son­der­zei­chen, die nur ge­le­gent­lich ver­wen­det wer­den, kom­men Li­ga­tu­ren aber ähn­lich häu­fig wie an­de­re Buch­ſta­ben vor. Zum flüſſi­gen Li­ga­tu­r­ſchrei­ben ſind da­her Son­der­zei­chen-Ein­fü­ge­me­tho­den wie um­ſtänd­li­ches Ko­pie­ren aus Ta­bellen oder Ein­ga­be mit ſpe­ziellen Ta­ſten­〈kom­bi­na­tio­nen〉 we­nig ge­eig­net. Doch man­gels an­de­rer Mög­lich­kei­ten be­gann da­mit der di­gi­ta­le Frak­tur­ſatz.
Liga­turen mit »Liga­tur­taſten«
Liga­turen kön­nen ohne weitere Pro­gramm­hil­fe, alſo nur mit der DIN-​Taſtatur und den übli­chen Text­pro­gramm­funk­tionen, mit »Li­ga­tur­taſten« in den Text ein­ge­fügt wer­den. Dieſer Be­griff um­faßt hier ein­zel­ne Hilfs­taſten, Taſten­kom­bina­tio­nen bis hin zu Son­der­zei­chen-Ein­füge­funk­tio­nen der Text­pro­gram­me. Das ſetzt die Kennt­nis der Frak­tur­ſatz­re­geln und des Li­ga­tur­taſtenſyſtems der jewei­li­gen Schrift vor­aus. Hilfs­mittel da­bei kön­nen Li­ga­tur­taſten­liſten und Taſta­tur­ſcha­blo­nen ſein. Das Wort »Eck­platz« kann zum Bei­ſpiel mit fol­gen­den Taſten ge­ſchrie­ben wer­den:  E [ck-Li­ga­tur­taſte] p l a [tz-Li­ga­tur­taſte], wo­bei die ck- und tz-​Li­ga­tur­taſte ab­hän­gig von Schrift und Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gramm bei­ſpiels­wei­ſe ſind: »Hoch­ſtell­ta­ſte+5« 〈%〉, »AltGr+7« 〈{〉 oder »Alt+0191« 〈¿〉, »Alt+0133« 〈…〉 oder an­de­re Kom­bi­na­tio­nen oder Ko­pie­ren aus Ta­bellen. Schnell­ſchrei­ben iſt mit Li­ga­tur­taſten nicht mög­lich.
Liga­turen durch Textumwandlung
Ein Weg, dieſe Nachteile zu umgehen, beſteht in der Umwand­lung gan­zer Anti­qua­texte. Dabei wer­den Li­ga­tur-Ein­zel­zei­chen nach dem Su­chen-Er­ſetzen-Prin­zip durch Li­ga­tu­ren er­ſetzt, das Wort » E c k p l a t z « al­ſo durch » E ck p l a tz «. Die Um­wand­lungs­pro­gram­me berück­ſich­ti­gen die Frak­tur­ſatz­re­geln, die der An­wen­der bei die­ſer Art der Frak­tur­text-Erſtellung nicht mehr be­herr­ſchen muß. Li­ga­fak­tur kann re­gel­ge­rech­te Frak­tur­tex­te auch nach dieſem Ver­fah­ren er­zeugen.
Liga­turen mit Taſten der Einzel­zeichen und Trenn­funktion
Später wurden dann Taſten­umlei­tungs­pro­gramme ge­nutzt, um das Liga­turſchrei­ben zu ver­ein­fa­chen. In Frak­tur­ſchriften mit Open­Type-Li­ga­tur­funk­tion ſind ſol­che Pro­gram­me be­reits ein­ge­baut. Jetzt ent­ſte­hen die Li­ga­tu­ren von ſelbſt, ſobald die Ein­zel­taſten an­ge­ſchla­gen wer­den. Zum Bei­ſpiel ent­ſteht aus t, ge­folgt von z die tz-Li­ga­tur. Das iſt eine weſent­li­che Er­leich­te­rung, weil da­mit auch die Li­ga­tur­taſten und mit ih­nen die Hilfs­liſten und -ſcha­blo­nen ver­ſchwin­den und viel flüſſi­ger ge­ſchrie­ben wer­den kann. Man tippt al­ſo ein­fach »Eckplatz« ein und erhält das Wort mit ck- und tz-Li­ga­tur. Den­noch bleibt das Prob­lem, daß Li­ga­tu­ren ein­mal ge­ſchloſſen wer­den 〈tz in Tatze〉, ein an­de­res Mal aber offen blei­ben müſſen 〈tz in Tat‌zeit〉. Daher muß der Li­ga­tur­ſchluß zum Bei­ſpiel mit ei­ner Trenn­taſte ver­hin­dert wer­den 〈Tat|zeit〉. Das er­for­dert nach wie vor die Kennt­nis der Satz­re­geln und Auf­merk­ſam­keit beim Schreiben.
Liga­turen mit Taſten der Einzel­zeichen beim nor­malen Schreiben
Da­mit je­der re­gel­ge­rech­te Frak­tur­tex­te er­ſtellen kann auch ohne tie­fe­re Re­gel­kennt­nis, Li­ga­tur- und Trenn­taſten, wurde das Li­ga­fak­tur-Pro­gramm ent­wickelt. Es ent­hält das Frak­tur-Re­gel­werk und über­trägt es ſelbſt‌­tätig auf den Text, ſetzt »Tatze« mit, »Tatzeit« oh­ne tz-Li­ga­tur. Die Trenn­funk­tion muß al­ſo nur noch äu­ßerſt ſel­ten an­ge­wen­det wer­den, et­wa bei Wör­tern glei­cher Buch­ſta­ben­fol­ge, aber un­ter­ſchied­li­cher Be­deu­tung wie »Glaser­satz« im Vers: »Es lau­tet ſtets mein Gla­ſer­ſatz: Ver­wen­de nie­mals Glas­er­ſatz!«
Auch voll­funk­tio­na­le Open­Type-Schriften wie die LOV-Schriften kön­nen ſelbſt‌­tä­tig Re­gel-Frak­tur­tex­te er­zeu­gen. Da­zu wer­den die Re­geln in je­de Schrift ein­ge­arbei­tet. Sol­che Schriften ſind nur mit Text­pro­gram­men ver­wend­bar, die aus­rei­chend Open­Type-fä­hig ſind.
Damit iſt das Ziel er­reicht, Frak­tur­ſchriften ſo ein­fach wie An­ti­quaſchriften an­wen­den zu kön­nen und den Text da­bei auch oh­ne Spe­zial­kennt­niſſe re­gel­ge­recht mit Li­ga­tu­ren und Lang-ſ  zu ſetzen.
Frakturtexte ineinander umwandeln
Wer be­reits fer­ti­ge Fraktur­texte mit Fraktur­ſchriften an­de­rer Li­ga­tur­be­le­gung dar­ſtellen möch­te, braucht ein Um­wand­lungs­pro­gramm. Mit dem Li­ga­fak­tur-Pro­gramm kön­nen nicht nur An­ti­qua- in Frak­tur­tex­te (ſ. o), ſon­dern auch Frak­tur­tex­te in ſol­che mit be­lie­bi­ger an­de­rer Li­ga­tur­be­le­gung um­ge­wan­delt werden.

Ligaturſyſteme
Ligaturen oder Buchſtabenverbünde ſind eigen­ſtän­dige Zei­chen auf ei­ge­nen Zei­chen­plätzen, de­ren un­ter­ſchied­li­che La­ge und Co­die­rung fol­gen­de fünf Li­ga­tur­ſyſte­me cha­rak­te­ri­ſie­ren: 1. ASCII-co­diert, 2. ANSI-co­diert, 3. Uni­code-co­diert, 4. Open­Type-ba­ſis­pro­gram­miert, 5. Open­Type-voll­pro­gram­miert.
1. Fraktur­ſchriften mit ASCII-​codier­ten Ligaturen
Zeichen­plätze für Frak­tur­li­ga­tu­ren und Lang-ſ ſtan­den am Be­ginn des elek­tro­niſchen Frak­tur­ſchrei­bens um 1990 re­gu­lär nicht zur Ver­fü­gung. Alle 255 da­mals mög­li­chen Plätze der Schrift­da­tei­en wa­ren mit in­ter­natio­nal ge­norm­ten Zei­chen und Steu­er­funk­tio­nen be­legt. Da­her blieb nichts an­de­res übrig, als die Li­ga­tu­ren auf die Plätze ſel­ten ver­wen­de­ter Norm­zei­chen zu le­gen, zu­nächſt auf die Plätze von ASCII-Zei­chen mit ei­ge­nen Taſten wie %, >, ] oder @. Wird eine ſol­che Schrift im Text­pro­gramm ge­wählt, er­ſcheint zum Bei­ſpiel die ck-Li­ga­tur, wenn man die »Li­ga­tur­ta­ſte« [%] an­ſchlägt. Sol­che ASCII-co­dier­ten Frak­tur­ſchriften ſind nicht norm­ge­recht, wer­den aber heu­te noch mit je­weils ei­ge­ner Haus­be­le­gung an­ge­bo­ten. Daher ſind die Schriften nur dann aus­tauſch­bar, wenn ſie vom ſel­ben An­bie­ter ſtammen.
2. Frakturſchriften mit ANSI-​codierten Ligaturen
Das gilt auch für die ſpäter ent­wickel­ten Schriften mit ANSI-co­dier­ten Li­ga­tu­ren, die ver­wen­det wur­den, ſo­bald es ein­fa­che Ein­ga­be­mög­lich­kei­ten auch für Zei­chen gab, die mit kei­ner Taſte ver­bun­den ſind. Die Li­ga­tu­ren wur­den auf ANSI-Zei­chen­plätze ober­halb des ASCII-Be­reichs ge­legt, zum Bei­ſpiel auf die von ƒ, ‡, ¡, ¢ oder ¿ 〈alle noch in her­kömm­li­chen Schriften mit 255 Zei­chen〉. Das hatte jetzt den Vor­teil, daß kei­ne Norm­zei­chen der deut­ſchen Ta­ſta­tur mehr ver­drängt wur­den und alle Zei­chen wie auf den Ta­ſten an­ge­zeigt ge­ſetzt wer­den konn­ten. Auch die­ſe Schriften ſind heute noch im Umlauf.
3. Frakturſchriften mit Unicode-​codierten Liga­turen
Die Ein­füh­rung des Uni­code-Zei­chen­ſatzes er­wei­ter­te die Zahl der Zei­chen­plätze na­he­zu be­lie­big. Jetzt konn­ten Li­ga­tu­ren auf ei­ge­ne Plätze au­ßer­halb der 255 ANSI-Zei­chen­plätze ge­legt wer­den, oh­ne daß ſie Norm­zei­chen ver­dräng­ten. Der offi­ziell be­leg­te Teil des Uni­code-Zei­chen­ſatzes ent­hält aller­dings nur das Lang-ſ und die Frak­tur-ge­eig­ne­ten Li­ga­turen ff, ffi, ffl, fi, fl und ſt. Zei­chen­plätze für die wich­ti­gen Liga­turen ch, ck, tz und alle an­de­ren feh­len je­doch. Ih­re Auf­nah­me iſt wohl nicht mehr ge­plant, weil es in­zwi­ſchen mit der Open­Type-Lay­out-Tech­nik 〈ſ.u.〉 und an­de­ren Syſte­men Ver­fah­ren gibt, Li­ga­tu­ren auch an­ders als über ih­re Zei­chen­codes dar­zu­ſtellen. Da ſich das Open­Type-Syſtem für den Frak­tur­ſatz bis­her aber nur be­dingt eig­net und es keine offi­zielle DIN- oder ISO-Norm für wich­ti­ge Frak­tur­zei­chen gibt, hat der »Bund für deut­ſche Schrift und Spra­che e.V.« 〈www.BfdS.de〉 die »Uni­code-ge­rech­te Norm für Zuſatz­zei­chen«, Aus­ga­be 1 〈UNZ 1〉, her­aus­ge­ge­ben in Ab­ſtim­mung mit MUFI 〈Medi­eval Uni­code Font Initia­tive〉 und TITUS 〈The­ſau­rus in­do­ger­ma­niſcher Text- und Sprach­ma­te­ria­lien〉. Sie ver­eint die Code­ſtellen vie­ler Li­ga­tu­ren und an­de­rer Frak­tur­zei­chen im offi­ziellen und pri­vat be­leg­ba­ren Be­reich des Uni­code-Zei­chen­ſatzes. Da­mit war erſt­mals die Grund­la­ge für aus­tauſch­ba­re Frak­tur­ſchriften mit ei­ner Schrift­an­bie­ter-un­ab­hän­gi­gen Li­ga­tur­be­le­gung ge­ge­ben, die kei­ne Nor­men ver­letzt ⦋  UNZ-Belegung


Vergli­chen mit den un­ten beſchrie­be­nen Open­Type-Tex­ten ſind Uni­code-Tex­te ſta­bil und wer­den von faſt je­dem Text­pro­gramm ver­läß­lich an­ge­zeigt. Die Li­ga­tur­codes wer­den un­ab­hän­gig von den Frak­tur­ſchriften mit dem Text ge­ſpei­chert, der ſo auch oh­ne die ur­ſprüng­lich ver­wen­de­te Schrift als Frak­tur­text er­kannt, ar­chi­viert, wie­der­her­ge­ſtellt und an an­de­re wei­ter­ge­ge­ben wer­den kann. Li­ga­fak­tur.de ſtellt ei­nen Grund­be­ſtand an UNZ1/A-co­dier­ten Frak­tur­ſchriften be­reit 〈als LUC-Schriften er­hältlich〉.
Fraktur­ſchriften mit Open­Type-​Li­ga­turen
Das Open­Type-Layout-Syſtem er­gänzt das her­kömm­li­che Syſtem co­dier­ter Zei­chen um ſol­che, die oft nicht co­diert und dann kein Teil des Uni­code-Zei­chen­ſatzes ſind, und de­ren An­zei­ge ſchrift­in­tern pro­gram­miert wird. Es iſt von ähn­li­chen Sy­ſte­men das be­kann­teſte und wird auch als er­wei­terte Open­Type-, Open­Type-Smart­Font- oder Open­Type-Lay­out-Funk­tion be­zeich­net, hier als OT ab­ge­kürzt. Schriften im Open­Type-For­mat 〈.ttf, .otf〉 kön­nen mit die­ſer Funk­tion aus­ge­ſtattet ſein, müſſen es aber nicht. OT-Schriften ſetzen zur An­zei­ge ih­rer OT-pro­gram­mier­ten Zei­chen OT-fä­hi­ge Schreib­ſyſte­me vor­aus. An­ders als im Uni­code-Sy­ſtem ſpie­len die Codes der Zei­chen­plätze in der OT-Pro­gram­mie­rung kei­ne Rolle, nur ih­re Namen.

Mit der OT-Funk­tion kön­nen auch Liga­tu­ren dar­ge­ſtellt werden! Sie wer­den im­mer dann ange­zeigt, wenn li­ga­tur­bil­den­de Buch­ſta­ben wie  c h, f i, t z   u.a. auf­ein­an­der­fol­gen, vor­aus­ge­ſetzt die Schrift ent­hält de­ren Li­ga­tu­ren und Pro­gram­mie­rung. Ei­ne ſchrift­in­ter­ne OT-​Pro­gramm­zei­le zur An­zei­ge zum Bei­ſpiel der ch-​Li­ga­tur lau­tet ſinn­ge­mäß: Wenn im Text die Zei­chen­plätze na­mens c und h un­mittel­bar auf­ein­an­der­fol­gen, zei­ge nicht de­ren In­halt, ſon­dern den des Zei­chen­platzes na­mens c_h an. Für den Frak­tur­ſatz ha­ben ſich von meh­re­ren mög­li­chen OT-ba­ſier­ten Sy­ſte­men zwei Sy­ſte­me bewährt:
4. Baſisfunk­tio­nale Open­Type-Frak­tur­ſchriften lie­gen vor, wenn nur die ein­fa­chen Li­ga­tur­ſchlüſſe mit we­ni­gen OT-Pro­gramm­zei­len pro­gram­miert ſind. Lang-ſ und Bin­de­hem­mer 〈zur Ver­hin­de­rung nicht er­laub­ter Li­ga­tu­ren〉 wer­den als co­dier­te Zei­chen ent­we­der ma­nu­ell oder mit Hil­fe ei­nes Satz­pro­gramms wie Li­ga­fak­tur ge­ſetzt 〈als LOB-Schriften er­hältlich〉.
5. Vollfunktionale Open­Type-Frak­tur­ſchriften. Wer­den zu­ſätz­lich wei­te­re Satz­re­geln pro­gram­miert, ent­ſteht im be­ſten Fall von ſelbſt ein re­gel­ge­rech­ter Frak­tur­text. Sol­che Schriften ent­hal­ten mit > 2000 Pro­gramm­zei­len weit­ge­hend das ge­ſam­te Re­gel­werk des Frak­tur­ſatzes 〈als LOV-Schriften er­hältlich〉.
Wie ver­läß­lich wer­den Li­ga­tu­ren an­ge­zeigt?
Co­dier­te Li­ga­tu­ren der Sy­ſte­me 1-3 ſind ſo ſtabil wie andere Buchſtaben auch und blei­ben er­hal­ten, bis man ſie löſcht. Open­Type-Li­ga­tu­ren ſind da­ge­gen vir­tu­ell und flüch­tig und kön­nen ſich je nach Pro­gram­mie­rung mit der Text­um­ge­bung än­dern. Auch Text­pro­gram­me kön­nen die OT-Aus­füh­rung be­ein­fluſſen. Wäh­rend co­dier­te Li­ga­tu­ren ſtets an­ge­zeigt wer­den, brau­chen OT-Li­ga­tu­ren OT-fä­hi­ge Schreib­ſyſte­me. Da es der­zeit an ein­heit­li­cher Schrift­pro­gram­mie­rung man­gelt und noch nicht alle Text­pro­gram­me aus­rei­chend OT-fä­hig ſind, ſind OT-Schreib­ſyſteme bis­her nur Inſel­lö­ſun­gen für den Ei­gen­be­darf, denn OT-Tex­te laſſen ſich oft nicht ge­treu er­hal­ten, wenn ſie mit OT-Schriften an­de­rer Her­ſteller be­legt, wei­ter­ge­ge­ben oder von an­de­ren Schreib­ſy­ſte­men über­nom­men wer­den. Tex­te mit ba­ſis­funk­tio­na­len OT-Schriften ſind da­bei we­gen ih­rer ein­fa­chen Pro­gram­mie­rung, der Li­ga­tur­un­ab­hän­gig­keit von Text­um­ge­bung und OT-Qua­li­tät der Text­pro­gram­me ſta­bi­ler und beſſer kor­ri­gier-/kon­trollier­bar als Tex­te mit voll­funk­tio­na­len OT-Schriften.
Frakturtexte ſpeichern und archi­vie­ren
Beim Speichern von Fraktur­tex­ten in Da­tei­en wird der Text-Code ge­ſpei­chert, nicht aber die Open­Type-Frak­tur­pro­gram­mie­rung der ver­wen­de­ten Schrift. Wer Frak­tur­tex­te ſo ſpei­chern möch­te, daß ſie auch oh­ne zu­ge­hö­ri­ge Schrift als Frak­tur­tex­te er­kenn­bar ſind und mit ih­ren Li­ga­tu­ren wie­der­her­ge­ſtellt wer­den kön­nen, muß Tex­te für Schriften nach 1.–4. er­ſtellen. Dann ent­hält die Da­tei in un­ter­ſchied­li­cher Form alle Frak­tur-Codes. Geſpei­cher­te Tex­te für voll­funk­tio­na­le Open­Type-​Schriften nach 5. ſind da­ge­gen rei­ne An­ti­qua­tex­te ohne Lang-ſ und Li­ga­tur­merk­ma­le und ſind daher nicht als Frak­tur­tex­te er­kenn­bar und ar­chi­vier­bar. Alle Da­ten zum Frak­tur­ſatz ent­hält dann allein die Schrift.
Frakturtexte durchſuchen
Beim Durchſuchen von Frak­tur­tex­ten ſind da­ge­gen Tex­te mit Open­Type-​funk­tio­na­len Frak­tur­ſchriften im Vor­teil. Sie kön­nen un­ab­hän­gig von der Li­ga­tur­an­zei­ge wie An­ti­qua­tex­te 〈voll­funk­tio­na­le OT-Schriften〉 oder faſt wie An­ti­qua­tex­te 〈ba­ſis­funk­tio­na­le OT-Schriften〉 durch­ſucht wer­den. Zur Su­che in li­ga­tur­co­dier­ten Tex­ten müſſen Such­wör­ter da­ge­gen mit­ſamt ih­ren Li­ga­tu­ren ein­ge­ge­ben wer­den. Für die Durch­ſuch­bar­keit von Netz­texten ſind da­her OT-Funk­tions­ſchriften die er­ſte Wahl als .
Eigenſchaften der Frakturſchriftſyſteme im Vergleich

Frakturſchriften für Netzſeiten
Über die Html-@font-face -Funk­tion kön­nen Netz­ſei­ten auch mit Frak­tur­ſchriften ge­ſtal­tet wer­den, die nicht auf den Rech­nern der Be­trach­ter in­ſtalliert ſein müſſen. Für die An­zei­ge re­gel­ge­recht ge­ſetz­ter Frak­tur­tex­te eig­nen ſich am be­ſten Open­Type-​Schriften mit pro­gram­mier­ten Li­ga­tu­ren, die auf dem Bild­ſchirm er­ſchei­nen, un­ter der ſicht­ba­ren Ebe­ne aber als Ein­zel­zei­chen die ein­fa­che Durch­ſuch­bar­keit ih­rer Tex­te ge­währ­lei­ſten. Die mei­ſten Netz­pro­gram­me kön­nen heu­te Open­Type-​pro­gram­mier­te Zei­chen an­zeigen.
⫽ Für Frak­tur-Netz­ſei­ten eig­nen ſich be­vor­zugt ba­ſ‌is­funk­tio­na­le Open­Type-Schriften wie die LOB-​Frak­tur­ſchriften. De­ren ein­fa­che Pro­gram­mie­rung kön­nen alle OT-​fä­hi­gen Netz­pro­gram­me feh­ler­frei le­ſen. Die Frak­tur­ſatz­re­geln wer­den vom Netz­ſei­ten­ge­ſtal­ter durch Setzen des Lang-ſ und ggf. des Bin­de­hem­mers oder mit Hil­fe des Li­ga­fak­tur-​Pro­gramms in den Text ein­ge­ar­bei­tet. Zum Bei­ſpiel wird der Satz:
In dem aus Teilwörtern zuſammengeſetzten Wort Nacht‌zug wird die tz-Ligatur nicht geſchloſſen.
durch fol­gen­den Html-Text dar­ge­ſtellt, in dem Lang-ſ mit ſ , Bin­de­hem­mer mit ‌ codiert ſind:
In dem aus Teilwörtern zuſammengeſetzten Wort Nacht‌zug wird die tz-Liga­tur nicht ge­ſchloſſen.
Wenn wie hier ei­ne Li­ga­tur nach den Frak­tur­ſatz­re­geln nicht er­laubt iſt, wird ein Bin­de­hem­mer zwi­ſchen die Ein­zel­zei­chen ge­ſetzt 〈Nacht|zug ſ. o.〉. Die an­de­ren Liga­tu­ren ſchließt die Open­Type-​Schrift ſelbſt‌­tä­tig. ⫽
⫽ Ob ſich auch  vol‌l­funk­tio­na­le Open­Type-​Frak­tur­ſchriften, die den re­gel­ge­rech­ten Frak­tur­ſatz ſelbſt‌­tä­tig er­zeu­gen, für Netz­ſei­ten eig­nen, zeigt der mit ei­ner LOV-Schrift an­ge­zeig­te Bei­ſpiel­ſatz:
In dem aus Teilwörtern zusammengesetzten Wort Nachtzug wird die tz-Ligatur nicht geschlossen.
Dafür ge­nügt ein Html-​Text, der oh­ne Lang-ſ, Bin­de­hem­mer und Frak­tur­ſatz­re­geln auskommt:
In dem aus Teilwörtern zusammengesetzten Wort Nachtzug wird die tz-Ligatur nicht geschlossen.
Netz­ſei­ten kön­nen al­ſo auch mit den voll­funk­tio­na­len LOV-​Schriften er­ſtellt wer­den und ſind dann ſo­gar noch beſſer durch­ſuch­bar als Sei­ten mit ba­ſis­funk­tio­na­len Schriften. Aller­dings ſoll­te der Text in mög­lichſt vie­len Netz­pro­gram­men ſorg­fäl­tig ge­prüft wer­den, denn evtl. kann nicht je­des Pro­gramm die kom­ple­xe Open­Type-​Pro­gram­mie­rung die­ſer Schriften feh­ler­frei aus­füh­ren. ⫽

Die OpenType-Funktion in Aktion!

 Leitzahl
Der zugrundeliegende Html-Text ſieht ſo aus:  Leit‌zahl


Die Buchſtaben t und z bil­den hier kei­ne Li­ga­tur, weil ei­gen­ſtän­di­ge Teil­wör­ter nach den Frak­tur­ſatz­re­geln nicht durch Li­ga­tu­ren ver­bun­den wer­den dür­fen. Der zwi­ſchen t und z ein­ge­füg­te brei­te­lo­ſe und un­ſicht­ba­re Bin­de­hem­mer 〈‌ = ze­ro width non joi­ner / null­brei­ter Nicht­ver­bin­der〉 ver­hin­dert die ſelbſt‌­tä­ti­ge tz-Li­ga­tur­bil­dung die­ſer Open­Type-Funk­tions­ſchrift.
☛  Über­prü­fen Sie die Funk­tion des Bin­de­hem­mers, in­dem Sie ihn mit Maus­klick auf tz oder ‌ lö­ſchen! Wenn Ihr Netz­pro­gramm Open­Type-Li­ga­tu­ren an­zei­gen kann, er­ſcheint die tz-Li­ga­tur, wenn nicht, bleibt tz un­ver­än­dert. Mit er­neu­tem Klick fü­gen Sie den Bin­de­hem­mer wie­der ein.
Anmerkung: »Leit­zahl«, ein­ſchließ­lich Bin­de­hem­mer, er­ſcheint hier nicht als Bild, ſon­dern als »ech­ter« Text, was bei zei­chen­wei­ſer Mar­kie­rung des Wor­tes deut­lich wird. Ei­ni­ge Netz­pro­gram­me, u. a. Chrome, zei­gen da­bei die nach Lö­ſchung des Bin­de­hem­mers ſicht­ba­re Li­ga­tur als ein ein­zi­ges Zei­chen an, wäh­rend an­de­re wie Fire­fox die zwei un­ſicht­bar dar­un­ter­lie­gen­den Li­ga­tur-Ein­zel­zei­chen ein­zeln mar­kieren.

Schrift­bil­der: Hier ſind Bei­ſpie­le nor­ma­ler, zeit‌­ty­pi­ſcher, kunſt­voller bis ku­rio­ſer Frak­tur­tex­te für ver­ſchie­de­ne Me­dien und Zwe­cke von den An­fän­gen bis zur Ge­gen­wart zu­ſam­men­ge­ſtellt.

☰  Frakturſchriften und -programme: Um ſelbſt Tex­te in Frak­tur zu ſetzen, bie­tet li­ga­fak­tur.de Pro­gram­me und Schriften für den Frak­tur­ſatz und an­de­re An­wen­dun­gen koſten-, regi­ſtrie­rungs- und wer­be­frei an.
☛ Einen Ein­druck vom Frak­tur­ſchrei­ben er­hal­ten Sie, wenn Sie in das Feld ei­nen Text ein­tip­pen, der bei ge­eig­ne­tem Netz­pro­gramm re­gel­ge­recht mit langem ſ  und Li­ga­tu­ren er­ſcheint. Für län­ge­re Tex­te ſteht ein ein­fa­cher Edi­tor be­reit.

    ◉  Frak­tur
    ○  Gotiſch
    ○  Kurrent

    ○  Frak­tur
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    ◉  Kurrent

Programme& Schriften

Ligafaktur iſt ein um­faſſen­des Be­gleit­pro­gramm der Text­ver­ar­bei­tung am Rech­ner mit den Schwer­punk­ten Frak­tur-/Li­ga­tur­ſatz und Unicode-Zei­chen­ſetzung.
Der Frak­tur­ſatz am Rech­ner oh­ne Hilfs­mittel iſt an­ſpruchs­voll aber mit Li­ga­fak­tur als Text­be­gleit­pro­gramm laſſen ſich Frak­tur­tex­te ſo ein­fach wie An­ti­qua­tex­te ſchrei­ben, denn Li­ga­fak­tur über­trägt die ſelbſt‌­tä­tig auf den Text. Liga­fak­tur eig­net ſich zum Setzen re­gel­ge­rech­ter Tex­te beim nor­ma­len Schrei­ben, un­ter­ſtützt Frak­tur-/Li­ga­tur­ſchriften aller Syſte­me – ins­be­ſon­de­re die hier an­ge­bo­te­nen Frak­tur­ſchriften –, wan­delt Tex­te je­der in­ein­an­der um und bie­tet Funk­tio­nen für die Text­ſper­rung, Tex­te mit ſpitzen Schreib­ſchriften und ᵉ-Um­lau­ten. Er­ſtellen Sie ei­ge­ne For­ma­te für Schriften mit ſel­te­ne­ren Liga­tur­ſy­ſte­men. Ein Film 〈5¾'〉 führt in das Li­ga­fak­tur-​Pro­gramm ein.
Ligafaktur iſt ein Frak­tur-Spe­zial­pro­gramm, ſtellt aber auch Funk­tio­nen für alle Tex­te be­reit wie für das Schrei­ben deut­ſcher Satz­zei­chen, für An­ti­qua­tex­te mit Lang-ſ, ein­fa­ches Setzen von Uni­code-​Zei­chen, von Zei­chen der »Eu­ro­pa­ta­ſta­tur« und vor­ge­fer­tig­ter Tex­te.
 Ligafaktur, Ausgabe 9.3, 0,8 MB
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Hier fin­den Sie ei­nen Grund­be­ſtand an Frak­tur­ſchriften ver­ſchie­de­ner Stil­rich­tun­gen ſo­wie ei­ni­ge ſpitze Schreib­ſchriften und An­ti­qua­ſchriften, alle mit Lang-ſ und Li­ga­tu­ren. Die Schriften um­faſſen auch das frü­he­re Lin­den­thal-Schrift­an­ge­bot in neu­er Be­ar­bei­tung. Die Li­ga­tur­be­le­gung iſt nach der An­bie­ter-un­ab­hän­gi­gen »Uni­code-ge­rech­ten Norm für Zu­ſatz­zei­chen«, Aus­ga­be 1 〈UNZ1〉 ge­normt 〈LUC-​Schriften〉. Die glei­chen Schriften ſind auch als ba­ſis­funk­tio­na­le Open­Type-Schriften 〈LOB-​Schriften〉 er­hält­lich, die ſelbſt‌­tä­tig Li­ga­tur­en bil­den, ſo­wie als voll­funk­tio­na­le Open­Type-​Schriften 〈LOV-​Schriften〉, die die­ſe zu­dem nach den Frak­tur­ſatz­re­geln ſetzen. Mit Aus­nah­me letz­te­rer be­nö­ti­gen die Schriften das Li­ga­fak­tur-Pro­gramm, um Tex­te nach den Frak­tur­ſatz­re­geln zu ſchrei­ben. Ein Film 〈5½'〉 hilft bei der Schrift­aus­wahl. Ein wei­te­rer Film 〈6½'〉 führt in das Schrei­ben mit den Open­Type-​pro­gram­mier­ten LOV/LOB-​Schriften ein; zeigt ein Open­Type-​Funk­tions­beiſpiel, er­läu­tert Grund­la­gen, Vor- und Nach­tei­le der ver­ſchie­de­nen Schrift­for­ma­te. Es gel­ten die Nutzungs­be­din­gun­gen in den Merk­blättern.
LUC-Schriften 〈ehe­mals L‌F-/LT-Schriften, LUC-Merk­blatt〉: UNZ1A-co­dier­te Li­ga­tu­ren; ge­eig­net für je­des Text­pro­gramm; bil­den ſta­bi­le Tex­te; re­gel­ge­rech­ter Frak­tur­ſatz mit Li­ga­fak­tur.
LOB-SchriftenLOB-Merk­blatt〉: Open­Type ba­ſis­funk­tio­nal; ge­eig­net für je­des Open­Type-​funk­tions­fä­hi­ge Text­pro­gramm; re­gel­ge­rech­ter Frak­tur­ſatz mit Li­ga­fak­tur oder ma­nuell.
LOV-SchriftenLOV-Merk­blatt〉: Open­Type voll­funk­tio­nal; ge­eig­net für Text­pro­gram­me mit ho­her Open­Type-​Funk­tio­na­li­tät; re­gel­ge­rech­ter Frak­tur­ſatz ſelbſt‌tä­tig.

Allotria-Schrift Alte Schwabacher Atlantis-Fraktur Ballistra
LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0
LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0
LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0
  ↓ neu 
Barlösius Breitkopf-Fraktur Burgundica Civitype
LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0
LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0
LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0
    
Claudius Daenert-Schrift Deutsche Druckschrift Duc de Berry
LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0
LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0
LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0
    
Englisch-Gravur Ensisheim Fette Fraktur Fette Gotisch
LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0
LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0
LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0
    
Fraktur 1 Frühling Gilgengart Hammer-Unziale
LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0
LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0
LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0
  ↓ neu 
Hermersdorf Holland-Gotisch Holstenfraktur Jaecker
LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0
LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0
LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0
 ↓ neu  
Kanzley Kartenschrift Koch-Antiqua Koch-Fraktur
LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0
LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0
LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0
    
KurrentSans Liturgisch Lyrik-Gotisch Lyrisch
LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0
LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0
LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0
    
Mainzer Fraktur Manuskript-Gotisch Maximilian Neue Deutsche Kurrent
LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0
LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0
LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0
    
Normalfraktur Novellenschrift Offenbacher Poppl-Fraktur
LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0
LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0
LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0
    
Post-Antiqua Post-Fraktur Rhapsodie Rhapsodie
LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0
LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0
LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0
    
Rühlsche Fraktur Rungholt-Fraktur Schmale Kanzlei Schönsperger
LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0
LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0
LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0
↓ neu   
Segretario Thannhäuser Theuerdank-Fraktur Unger-Fraktur
LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0
LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0
LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0
    
Vineta-Fraktur Walbaum-Fraktur Wallau Weber Mainzer Fraktur
LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0
LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0
LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0
    
Wedding Text Weiß-Art-Fraktur Weiß-Gotisch Weiß-Rundgotisch
LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0
LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0
LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0
    
Wieynck-Fraktur Wieynck-Kursiv Wilhelm-Klingspor-Schrift Zentenar-Fraktur
LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0 LUC-Schrift 3.0
LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0 LOB-Schrift 3.0
LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0
    
Symbolschrift
L‌FUnicode 3.0 ¹  Schrift des frü­he­ren Lin­den­thal-An­ge­bots
Symbolbeispiel1 ²  Die zip-​Datei ent­hält ne­ben dem Nor­mal­ſchnitt wei­te­re Schriftſchnitte
Symbolbeispiel2 ³  Spitze Schreibſchrift

Manche Texte er­for­dern mehr als nur die Zei­chen der deut­ſchen Ta­ſta­tur. Der Zu­gang zu Son­der­zei­chen in Text­pro­gram­men iſt aber un­ein­heit­lich und oft um­ſtänd­lich bei be­grenz­tem Zei­chen­an­ge­bot.
Ta­ſta­tur­Plus iſt ein Be­gleit­pro­gramm beim Schrei­ben di­gi­ta­ler Tex­te, er­wei­tert die Ta­ſta­tur um ſol­che Zei­chen und ſetzt ſie ſehr ein­fach mittels frei wähl­ba­rer Ver­fah­ren wie Ta­ſten-​Lang­druck oder Maus­klick, zum Bei­ſpiel deut­ſche Satz­zei­chen, das lan­ge ſ, den Bin­de­hem­mer und be­lie­bi­ge Zei­chen, Buch­ſta­ben, Sym­bo­le und Lo­gos des Uni­code-​Zei­chen­ſatzes. Vor allem aber kön­nen Ta­ſten auch ſelbſt mit be­lie­bi­gen Ein­zel­zei­chen, aber auch mit län­ge­ren Tex­ten be­legt wer­den.
Ta­ſta­tur­Plus ver­fügt zu­dem über ein­fa­che, für man­che An­wen­der aber aus­rei­chen­de Funk­tio­nen für den Lang-ſ-​/Li­ga­tur­ſatz von Frak­tur­tex­ten ſo­wie über ei­ne Funk­tion zum Schrei­ben Html-​co­dier­ter Netz­ſei­ten­tex­te. Ta­ſta­tur-​Er­wei­te­run­gen kön­nen ge­ſpei­chert und bei Be­darf ge­la­den wer­den, zum Bei­ſpiel ſol­che mit ſach­ge­rech­ten Zei­chen für Tex­te mit kor­rek­ten Satz­zei­chen, für Ah­nen­ta­feln, de­ko­ra­ti­ve, tech­ni­ſche, wiſſen­ſchaft­li­che oder an­de­re Fach­tex­te.
Schöp­fen Sie aus dem Uni­code-​Zei­chen­ſatz mit ſei­nen vie­len Tau­ſend Zei­chen und ent­wer­fen Ih­re per­ſön­li­che, auf An­for­de­run­gen, Zei­chen­quellen und Schreib­ſtil zu­ge­ſchnitte­ne Ta­ſta­tur für Ih­re Tex­te!
 TaſtaturP  lus, Ausgabe 1.2, 0,4 MB
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SchriftAnzeiger zeigt die Namen in­ſtal­lier­ter True­Type- / Open­Type-Zei­chen­ſätze in ei­ner Li­ſte an und iſt be­ſon­ders für Frak­tur­ſchrif­ten aus­ge­legt. Die Schrift­li­ſte kann bei Wahl ei­ner Zei­chen­ſatz­grup­pe auf de­ren Schriften be­grenzt wer­den, z. B. nur auf Frak­tur­ſchriften. Die Li­ſte kann durch­ſucht und Schriften kön­nen in Bei­ſpiel­tex­ten dar­ge­ſtellt wer­den. Schrift­grup­pen und Bei­ſpiel­texte kön­nen auch ſelbſt er­ſtellt wer­den.
 SchriftAnzeiger, Ausgabe 2.0, 1,2 MB
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SchriftAnzeiger

UcodeAnzeiger Mit Einfüh­rung des Uni­code-​Zei­chen­ſatzes wer­den di­gi­ta­le Schrift­zei­chen je nach An­wen­dung mittels des Uni­code-​utf-16-​Codes oder ei­ner ſei­ner Ab­wand­lun­gen dar­ge­ſtellt. Für die­je­ni­gen, die Codes von Uni­code-Zei­chen brau­chen, wurde das Pro­gramm Ucode­An­zei­ger ent­wickelt. Es zeigt ent­we­der für ein Uni­code-Zei­chen deſſen Codes und Uni­code-​Be­reich oder für ei­nen Code das zu­ge­hö­ri­ge Zei­chen mit ſei­nen übri­gen Codes an 〈utf-16/8, html〉.
 UcodeAnzeiger, Ausgabe 2.0, 0,4 MB
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Paſswörter, Nutzer­na­men oder E-Poſt-​An­ſchriften oh­ne Hilfs­mittel zu ver­wal­ten und in Paſs­wort­fen­ſter zu über­tra­gen, iſt lä­ſtig und zeit­rau­bend. Das gilt vor allem für kom­ple­xe und ſinn­freie Paſs­wör­ter wie »Ri8/z(W#3gDg]5«, die als ent­ſchlüſſe­lungs­ſi­cher gel­ten. Pa­ro­le! ſpei­chert Paſs­wör­ter ver­ſchlüſſelt und über­trägt ſie ein­fach und ſchnell mit nur zwei Maus- oder Ta­ſten-​Klicks.
 Parole!, Aus­ga­be 2.0, 0,3 MB
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Wer am Rech­ner ar­bei­tet und dar­über die Zeit ver­gißt, kann ſich von die­ſem Bild­ſchirm­wecker an ei­nen Ter­min in­ner­halb der näch­ſten 24 Std. er­in­nern laſſen. Die ab­lau­fen­de Zeit wird an­ge­zeigt. Zur Weck­zeit er­ſcheint ein ro­tes Feld mit ſelbſt­ge­wähl­tem Text, be­glei­tet von ei­nem Sig­nal­ton. Wecker! kann mehr­fach aus­ge­führt wer­den und gleich­zei­tig bis zu acht Ter­mine verwalten.
 Wecker!, Ausgabe 1.0, 0,3 MB
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