Der Frakturſatz
ſtellt Tex­te in ge­bro­che­ner Schrift mit Lang-ſ und Liga­turen (Buch­ſta­ben­ver­bün­den) dar und war in Mittel­eu­ro­pa über Jahr­hun­der­te üb­lich, zu­erſt in Hand­ſchriften, dann im Buch­druck bis zum Ver­bot 1941. Die­ſe Schrift­kul­tur wird heu­te wie­der ge­ſchätzt und eig­net ſich auch für die neu­en Me­dien.
Für den Frak­tur­ſatz am Rech­ner genügt es aber nicht, ei­nen An­ti­qua­text ein­fach mit ei­ner üb­li­chen Frak­tur­ſchrift an­zei­gen zu laſſen, denn der Text muß den Frak­tur­ſatz­re­geln ge­nü­gen, ſonſt iſt er ſchrift­hiſto­riſch fal­ſch und ähn­lich wie ein Text mit fal­ſcher Recht­ſchrei­bung zu be­wer­ten wie in die­ſen Beiſpie­len. Wiſſens­wer­tes da­zu fin­den Sie auf den Sei­ten Frak­tur ſo­wie Li­ga­tu­ren ſetzen und Li­ga­tur­ſyſteme.
Ligafaktur und Schriften
Frak­tur­ſchrei­ben am Rech­ner oh­ne pro­gramm­tech­ni­ſche Hil­fen iſt nicht ein­fach, aber mit Li­ga­fak­tur als Text­be­gleit­pro­gramm laſſen ſich Frak­tur­tex­te ſo be­quem wie An­ti­qua­tex­te ſchrei­ben, denn das Pro­gramm über­trägt das Satz­re­gel­werk ſelbſt­tä­tig auf den Text. Da­zu wird ei­ne Aus­wahl ge­eig­ne­ter Frak­tur­ſchriften an­ge­bo­ten. – Syſtem­an­for­de­run­gen: Win­dows® XP-10 und ei­ne deut­ſche Stan­dard­taſtatur.

Ligafaktur, Ausgabe 9.3, iſt ein univer­ſa­les Be­gleit­pro­gramm der Text­ver­ar­bei­tung am Rech­ner mit den Schwer­punk­ten Frak­tur-/Li­ga­tur­ſatz und Unicode-Zei­chen­ſetzung.
Liga­fak­tur eig­net ſich zum mü­he­lo­ſen Setzen von Frak­tur­tex­ten nach den Frak­tur­ſatz­re­geln beim nor­ma­len Ma­ſchi­ne­ſchrei­ben und un­ter­ſtützt Frak­tur-/Li­ga­tur­ſchriften aller Syſte­me. Liga­fak­tur bie­tet au­ßer­dem Funk­tio­nen für die Um­wand­lung von Tex­ten je­der Li­ga­tur­be­le­gung in­ein­an­der, für die Text­ſper­rung, zur Li­ga­tur­ſelbſt­kon­trolle, für den Satz mit ſpitzen Schreib­ſchriften und Um­lau­ten mit über­geſetz­tem e. Für Schriften mit we­nig ver­brei­te­ten Liga­tur­be­le­gun­gen kön­nen ei­ge­ne Belegungsfor­ma­te er­ſtellt wer­den.
Ligafaktur iſt ein Frak­tur-Spe­zial­pro­gramm, ſtellt aber auch nütz­li­che Satz­funk­tio­nen für alle Tex­te be­reit, zum Bei­ſpiel zum Schrei­ben deut­ſcher Satz­zei­chen, von An­ti­qua­tex­ten mit Lang-ſ und von Zei­chen der »Eu­ro­pa­ta­ſta­tur«. Zu­dem kön­nen Zei­chen des Uni­code-Zei­chen­ſatzes und vor­ge­fer­tig­te Tex­te ein­fach und ſchnell ge­ſetzt und Tex­te ver­ſchlüſſelt werden.
Ein kurzer Film (5¾') führt in das Li­ga­fak­tur-Pro­gramm ein.
Herüberladen Liga­fak­tur.zip (0,8 MB)

Frakturſchriften. Ligafaktur.de ſtellt auf der Seite Schriften einen Grund­beſtand an Frak­tur­ſchriften be­reit (Über­ſicht), die nach der An­bie­ter-un­ab­hän­gi­gen »Uni­code-ge­rech­ten Norm für Zu­ſatz­zei­chen«, Aus­ga­be 1 (UNZ1) ge­normt ſind (LUC-Schriften), und die glei­chen Schriften als ba­ſis­funk­tio­na­le Open­Type-Schriften (LOB-Schriften), die ſelbſt­tä­tig Li­ga­tur­en bil­den, und als voll­funk­tio­na­le Open­Type-Schriften (LOV-Schriften), die nicht nur von ſelbſt Li­ga­tur­en bil­den, ſon­dern die­ſe zu­dem ſelbſt­tä­tig nach den Frak­tur­ſatz­re­geln ſetzen. Die Schriften um­faſſen auch das frü­he­re, in­zwi­ſchen neu be­ar­bei­te­te und er­wei­ter­te Lin­den­thal-Schrift­an­ge­bot.
Digitale Fraktur­ſchriften eig­nen ſich nicht nur zum Schrei­ben und Dru­cken am Rech­ner, ſon­dern auch als Web­fonts für Tex­te auf Netz­ſei­ten, hier vor allem Frak­tur­ſchriften mit Open­Type-funk­tio­na­len Li­ga­tu­ren.
Wenn Ihr ge­ra­de ak­ti­ves Netz­pro­gramm Open­Type-Li­ga­tu­ren anzei-
gen kann, er­ſcheint das fol­gen­de Wort mit Lang-ſ, ch- und tz-Li­ga­tur:
Lichtsatz

Fünf kleine nützliche Programme
Syſtem­an­for­de­run­gen für alle Pro­gram­me: Win­dows® XP-10 und ei­ne deut­ſche Stan­dard­taſtatur. Alle Pro­gram­me kön­nen Sie ko­ſten- und wer­befrei pri­vat nutzen.

TaſtaturPlus, Aus­ga­be 1.2 (neu!): Viele Texte er­for­dern mehr als nur die Zei­chen der deut­ſchen Ta­ſta­tur. Der Zu­gang zu ſol­chen Son­der­zei­chen in Text­pro­gram­men iſt aber un­ein­heit­lich und oft um­ſtänd­lich bei be­grenz­tem Zei­chen­an­ge­bot.
Ta­ſta­tur­Plus iſt ein Be­gleit­pro­gramm beim Schrei­ben di­gi­ta­ler Tex­te, er­wei­tert die Ta­ſta­tur um ſol­che Zei­chen und ſetzt ſie ſehr ein­fach mittels frei wähl­ba­rer Ver­fah­ren wie Ta­ſten-Lang­druck oder Maus­klick, zum Bei­ſpiel deut­ſche Satz­zei­chen, das lan­ge ſ, den Bin­de­hem­mer und be­lie­bi­ge Zei­chen, Buch­ſta­ben, Sym­bo­le und Lo­gos des Uni­code-Zei­chen­ſatzes. Vor allem aber kön­nen Ta­ſten auch ſelbſt mit be­lie­bi­gen Ein­zel­zei­chen, aber auch mit län­ge­ren Tex­ten be­legt wer­den. Ta­ſta­tur­Plus ver­fügt zu­dem über ein­fa­che, für man­che An­wen­der aber aus­rei­chen­de Funk­tio­nen für den Lang-ſ-/Li­ga­tur­ſatz von Frak­tur­tex­ten ſo­wie über ei­ne Funk­tion zum Schrei­ben Html-co­dier­ter Netz­ſei­ten­tex­te. Ta­ſta­tur-Er­wei­te­run­gen kön­nen ge­ſpei­chert und bei Be­darf ge­la­den wer­den, zum Bei­ſpiel ſol­che mit ſach­ge­rech­ten Zei­chen für Tex­te mit kor­rek­ten Satz­zei­chen, für Ah­nen­ta­feln, de­ko­ra­ti­ve, tech­ni­ſche, wiſſen­ſchaft­li­che oder an­de­re Fach­tex­te. Zu­ſätz­lich ab Aus­ga­be 1.1: ein Ta­ſta­tur-Funk­tions­teſt.
Schöp­fen Sie aus dem Uni­code-Zei­chen­ſatz mit ſei­nen vie­len Tau­ſend Zei­chen und ent­wer­fen Ih­re per­ſön­li­che, auf An­for­de­run­gen, Zei­chen­quellen und Schreib­ſtil zu­ge­ſchnitte­ne Ta­ſta­tur für Ih­re Tex­te!
Herüberladen TaſtaturPlus.zip (0,4 MB)

SchriftAnzeiger, Aus­ga­be 2.0: Das Programm zeigt die Namen in­ſtallier­ter True­Type-Open­Type-Zei­chen­ſätze in ei­ner Li­ſte an und iſt be­ſon­ders für Frak­tur­ſchriften aus­ge­legt (Pro­gramm­bild). Die Schrift­li­ſte kann durch Wahl ei­ner Zei­chen­ſatz­grup­pe auf de­ren Schriften be­grenzt wer­den, zum Bei­ſpiel nur auf Frak­tur­ſchriften. Die Schrift­li­ſte kann durch­ſucht und Schriften kön­nen in Bei­ſpiel­tex­ten dar­ge­ſtellt wer­den. Schrift­grup­pen und Bei­ſpiel­texte kön­nen auch ſelbſt er­ſtellt wer­den.
Herüberladen SchriftAnzeiger.zip (1,2 MB)

UcodeAnzeiger, Aus­ga­be 2.0: Mit Einfüh­rung des Uni­code-Zei­chen­ſatzes wer­den di­gi­ta­le Schrift­zei­chen je nach An­wen­dung mittels des Uni­code-utf-16-Codes oder ei­ner ſei­ner Ab­wand­lun­gen dar­ge­ſtellt. Für die­je­ni­gen, die Codes von Uni­code-Zei­chen brau­chen, wurde das Pro­gramm Ucode­An­zei­ger ent­wickelt (Pro­gramm­bild). Es zeigt ent­weder für ein Uni­code-Zei­chen deſſen Codes und Unicode-Bereich oder für einen Code das zu­ge­hö­ri­ge Zei­chen mit ſei­nen übri­gen Codes an (utf-16/8, html).
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Parole!, Aus­ga­be 2.0: Paſswörter, Nutzer­na­men oder E-Poſt-An­ſchriften oh­ne Hilfs­mittel zu ver­wal­ten und in Paſs­wort­fen­ſter zu über­tra­gen, iſt lä­ſtig und zeit­rau­bend. Das gilt vor allem für kom­ple­xe und ſinn­freie Paſs­wör­ter wie »Ri8/z(W#3gDg]5«, die als ent­ſchlüſſe­lungs­ſi­cher emp­foh­len wer­den. Aus­ga­be 2.0 wur­de weit­ge­hend neu für ei­ne pra­xis­ge­rech­te An­wen­dung ent­wickelt. Pa­ro­le! ſpei­chert Paſs­wör­ter ver­ſchlüſſelt und über­trägt ſie ein­fach und ſchnell mit nur zwei Maus-/Ta­ſten-Klicks.
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Wecker!, Aus­ga­be 1.0: Wer am Rech­ner ar­bei­tet und dar­über die Zeit ver­gißt, kann ſich von die­ſem Bild­ſchirm­wecker an ei­nen Ter­min in­ner­halb der näch­ſten 24 Std. er­in­nern laſſen. Die ab­lau­fen­de Zeit wird an­ge­zeigt. Zur Weck­zeit er­ſcheint ein ro­tes Feld mit ſelbſt­ge­wähl­tem Text, be­glei­tet von ei­nem Sig­nal­ton. Wecker! kann mehr­fach aus­ge­führt wer­den und gleich­zei­tig bis zu acht Ter­mine verwalten.
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