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ſtellt Texte in gebrochenen Buchſtaben,  mit lan­gem ſ  und mit Ligaturen  (Buchſtabenverbünden)  dar 

).

Der Fraktursatz

⫽  In Mitteleuropa wurden Texte über ein Jahrtauſend in Fraktur ge­ſchrie­ben und ge­druckt bis zum Ver­bot 1941. Die­ſe Schrift­kul­tur wird heu­te wie­der ge­ſchätzt und eig­net ſich auch für die neu­en Me­dien. – Für den Frak­tur­ſatz am Rech­ner ge­nügt es aber nicht, mit ei­ner üb­li­chen Frak­tur­ſchrift wie ſonſt zu ſchrei­ben, denn der Text ſollte den hiſto­ri­ſchen Frak­tur­ſatz­re­geln ge­nü­gen 〈 〉.
⫽  ⫽  ⫽  Auf dieſen Seiten fin­den Sie Wiſſenswertes über den digitalen Frakturſatz mit langem ſ  und Ligaturen.

Fraktur – ein kurzer Überblick
In Mitteleuropa wurden Texte aller Art ſeit dem Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert hinein vorwie­gend in ge­bro­che­nen Schrif­ten ge­ſchrie­ben und ge­druckt. Dieſe Aus­for­mung la­tei­niſcher Buch­ſta­ben iſt auch als »deut­ſche Schrift« be­kannt. »Frak­tur« 〈lat. »Bruch«〉 be­zeich­net al­le ge­bro­che­nen Schrif­ten, aber auch ei­ne mä­ßig ge­bro­che­ne Un­ter­grup­pe ne­ben den li­ne­aren go­ti­ſchen und den meiſt brei­ter lau­fen­den Schwa­ba­cher Schriften. Auch ſpitze Schreib­ſchriften ge­hö­ren zu den ge­bro­che­ne Schriften.
Gotisch, Schwabacher, Fraktur
Darin einzuordnen oder ergänzend zu nennen ſind die gotiſche Textura und rundgotiſche Schrif­ten, die Re­naiſſance-, Ba­rock- und klaſſi­ziſti­ſche Frak­tur, Kanz­lei-Schrif­ten, mo­der­ne­re Frak­tur­ſchrif­ten des 19. Jahr­hun­derts, ge­bro­che­ne Ju­gend­ſtil- und Gro­­tesk-Schrif­ten, Schrif­ten von Schrift­künſt­lern des 20. Jahr­hun­derts ſo­wie die ver­ſchie­de­nen For­men ſpit­zer Schreib­ſchriften.
Der Fraktur ſteht die über tauſend Jahre ältere, aber heute vorherrſchende An­ti­qua 〈»Altſchrift«〉 ge­gen­über, de­ren For­men ſich von der rö­mi­ſchen » CA­PI­TA­LIS « ab­lei­ten, ſpä­ter er­gänzt durch Klein­buchſta­ben. Wäh­rend ſich die An­ti­qua meiſt in nüch­tern geo­metri­ſcher Form zeigt, fol­gen die in den Schreib­ſtu­ben des Mit­tel­al­ters ent­wickel­ten Frak­tur­ſchrif­ten dem Schwung der Schreib­fe­der. Im Lau­fe ihrer Ge­ſchichte folg­ten die gebro­che­nen Schrif­ten viel­fäl­tig den Zeit­ſti­len, Text- und Druck-Er­for­der­niſ­ſen. Mit dem Frak­tur­ver­bot 1941 ver­ſchwand die Frak­tur weit­ge­hend aus der Öf­fent­lichkeit.
In Fraktur geſchriebene und gedruckte Texte haben das geiſtige Leben über ein Jahrtauſend lang be­glei­tet und be­rei­chert und ſind nicht nur ein wert­vol­les Kul­tur­gut, ſon­dern oft auch ſchö­ne Schrif­ten. Gu­ten­berg druck­te die er­ſte Bi­bel be­reits in ge­bro­che­nen Let­tern. Zwar wird die­ſe Schrift­kul­tur auch we­gen des in­ter­na­tio­na­len Schrift­ver­kehrs nicht mehr ih­re al­te Be­deu­tung er­lan­gen, aber ſie wird blei­ben und er­lebt der­zeit eine klei­ne Wie­der­ge­burt auch we­gen der Mög­lich­kei­ten, die das di­gi­ta­le Zeit­al­ter bietet.
Untrennbar mit der Entwicklung der Frakturſchriften verbunden iſt die Ver­wen­dung des lan­gen ſ  und von Li­ga­tu­ren (Buch­ſta­ben­ver­bün­den), die be­reits Gu­ten­berg zahl­reich ver­wen­de­te. Auch wenn die­ſe nicht nur zur Schrift­äſthe­tik bei­tra­gen, ſon­dern auch ſprach­be­deut­ſam und ein we­ſent­li­ches Merk­mal der Frak­tur ſind, ſind ſie ge­fähr­det, weil die Kennt­nis die­ſer Zei­chen und ih­res Ein­satzes ver­blaſst iſt und die elek­tro­niſchen Stan­dard­ſchreib­ſy­ſteme ſie nicht be­rück­ſich­ti­gen. Zum Er­halt des Bil­des klaſ­ſi­ſcher Frak­tur­tex­te iſt es aber mit­ent­ſchei­dend, daſs ſie ſich am Rech­ner ein­fach er­zeu­gen laſ­ſen, zum Bei­ſpiel mit dem Li­ga­fak­tur-Pro­gramm und ei­nem ge­eig­ne­ten Frak­tur­ſchrift­an­ge­bot. Fol­gen­de Li­ga­turen und an­dere Zei­chen ſind in der Her­ſtel­ler-un­ab­hän­gi­gen Uni­code-ge­rech­ten Norm für Zu­ſatz­zei­chen, Aus­ga­be 1 〈UNZ 1, feſt­gelegt:

UNZ1-Zeichen   〈 UNZ-Belegung

Der Frakturſatz unter­liegt einem Re­gel­werk 〈 〉, das die Eigenheiten der deutſchen Spra­che be­rück­ſich­tigt, ſie beſ­ſer als An­ti­qua­tex­te ſtruk­tu­riert und Tex­te da­mit les­ba­rer macht. Li­ga­tu­ren wer­den in­ner­halb ei­nes Wort­ſtamms ge­ſchloſ­ſen wie in »deſ­ſen« oder »Tatze«, nicht aber zwi­ſchen Teil­wör­tern wie in »desſel­ben« oder »Tat‌zeit«. Das lan­ge ſ  iſt dem Wort­anfang und -in­ne­ren vor­be­hal­ten, wäh­rend das runde oder Schluſs-s ein Wort oder Teil­wort ab­ſchließt. So wer­den »ſa­gen« und »ge­ſagt« mit lan­gem ſ, »Glas« und »Glas­tür« mit run­dem s ge­ſchrie­ben, eben­ſo Wör­ter mit Fu­gen-/​Ge­ni­tiv-s wie »Orts­teil« oder »Stan­des­amt«. Nur im Li­ga­tur/Lang‑ſ-Satz laſ­ſen ſich zum Bei­ſpiel »Krei­ſchen« von »Kreis­chen« und »Win­de­ſei­le« von »Win­des­ei­le« un­ter­ſchei­den und iſt »ausſen­den« beſ­ſer les­bar als »aussenden«. Zei­chen­fol­gen, die man wie c h, c k, s c h  u. a. meiſt mit nur ei­nem Laut ſpricht, wer­den ent­ſpre­chend als je­weils ein ein­zi­ges Li­ga­tur­zei­chen dar­ge­ſtellt und paſ­ſen ſich da­mit der Laut­ſpra­che an.
Mit der Rechtſchreibreform wurde das ß teilweiſe ab­ge­ſchafft. Damit können ſich s-Zeichen ſchwer les­bar und op­tiſch un­ſchön an­häu­fen wie in »Schlusssatz« oder »Basssaite«. Beſ­ſer ſieht der ß-Erſatz durch ſ s oder die ſs-Li­ga­tur in Frak­tur­tex­ten aus. Auch An­ti­qua­tex­te könn­ten op­tiſch ge­win­nen, ſetz­te man das lan­ge ſ  dort häu­fi­ger ein wie in »Schluſsſatz« oder »Baſsſaite«. Das An­ti­qua-Lang-ſ hat ei­ne lan­ge Tra­di­tion und wird auch heu­te noch ge­le­gent­lich ver­wen­det. Li­ga­fak­tur ver­fügt über eine Funk­tion zum Schrei­ben re­gel­ge­rech­ter An­ti­qua­tex­te mit lan­gem ſ. An­ti­qua­tex­te wur­den au­ßerdem manch­mal auch mit Li­ga­tu­ren dar­geſtellt wie in dieſem
Broschüre

Fraktursatzregeln

Der historische Fraktursatz enthält das lange ſ und Ligaturen (Buchstabenverbünde), die das Schrift­bild von Frak­tur­texten maßgebend mitbestimmen und diesen Satzregeln folgen :

Ligaturen

werden geschlossen, wenn ihre Einzelbuchstaben innerhalb eines Wortstammes nebeneinander stehen wie in Bach, ſie ſtrick­ten, Tatze, Hallig, deſſen, fin­den, Löffel, Stifter, Otto ein­schließ­lich En­dun­gen wie -t, -te, u. a. wie in ruft, ſauſt, hoffte, hätteſt, elftel, zwölftens, zu fünft und mit i be­gin­nen­den Nach­sil­ben -in, -ig, -isch wie in klaſſig, klaſſiſch, emſig, Lotſin, häufig, griffig, Ge­hilfin, Schöffin. Auch Weg­las­sen ei­nes e schließt die Li­ga­tur wie in Ba­ſler > Baſler, teufliſch, knifflig, fuſſlig. Wenn von drei Fol­ge­buch­sta­ben je zwei ei­ne Li­ga­tur bil­den kön­nen, wird sie in­ner­halb der Sil­ben, nicht zwi­schen ih­nen ge­schlos­sen wie in Par­af |fin, Meſ |ſing, es sei denn, die Schrift ent­hält die zu­ge­hö­ri­ge Drei­er­li­ga­tur: Par­affin, Meſſing.

Keine Ligaturen

werden dagegen über die Fugen aus Teilwörtern zusammengesetzter Wörter hinweg gesetzt wie in Tat|zeit, Rot|ton, Ent|zug, fünf |tau­ſend, viel|leicht, Co­mic|held, Auf |lage, Diens|tag, das|ſel­be, Aus|ſicht, Haff |in­ſel, mit|tei­len. Auch mit Mit­lau­ten be­gin­nen­de Nach­sil­ben -chen -le, -lein, -lich, -ling, -zig, wie in s|chen, Häus|le, Häuf |lein, höf |lich, Sechs|ling, acht|zig blei­ben un­ver­bun­den. Aus­nah­me: Wenn das letz­te Teil­wort mit ei­nem Buch­sta­ben ab­ge­kürzt wird, wird es durch ei­ne Li­ga­tur ver­bun­den wie in Aufl.

ſ / s-Schreibung

Das Rund- oder Schluß-s steht am Ende von Wörtern, Teilwörtern, Vorsilben und vor Nachsilben, die mit Mit­lau­ten be­gin­nen, so­wie als Fu­gen/​Ge­ni­tiv-s und zeigt eben­so wie ein ggf. gleich­zei­tig feh­len­der Li­ga­tur­schluß ei­ne Wort­fu­ge an wie in Kurs, das, dasſel­be, Fluo­res­zenz, Mustopf, Bläschen, desin­fi­zie­ren, er­trags­arm, aus­ſet­zen, Lie­bes­lied, lös­lich, Ries­ling, rings­um, tags­über, Schles­wig, Werkstor.
Das lange ſ steht am Anfang und im Inneren eines Wortstammes wie in ſo, ſein, alſo, Weiſung, Roſe, iſt, Waſſer, raſch, ſ‌onſt‌, beſſ‌er­wiſſ‌eriſch‌‌, ſ‌au­ſen, ſ‌itt­ſam, ſ‌pei­ſen, Leſung, ſze­niſch, Abſziſſe und bleibt er­hal­ten in Ab­kür­zun­gen wie in ſ. , Abſ. , Geſ. , bei Tren­nun­gen wie in hiſ-ſen, Miſ-ſiſ-ſippi und beim Weg­lassen ei­nes e oder i oh­ne und mit Apo­stroph wie in gruſelig > gruſlig, Wechſlung, faſ rig, Pilſ ner, unſ re, ge­ſchloſſ ne, roſ ’ge, eiſ ’ge, frieſ ’ſche, zu­ver­läſſ ’ge.
Doppel-s gibt es als sſ wie in ausſehen, losſe­geln und als ſſ wie in Meſſe, Gaſſe, niemals aber als ss. In der neu­en Recht­schrei­bung kommt anstel­le von ß das Dop­pel-s ſ s als neue ſs-Li­ga­tur hin­zu wie in daſs, muſs, Heiß­waſſer­guſs, Schluſs­pro­zeſs, anstel­le von ßſ  das Drei­fach-s ſsſ wie in Fluſsſäu­re, Pro­zeſsſchluſs.
Ob ein langes oder rundes s richtig ist, hängt auch von der Struktur der Fremdwörter ab, von denen sich die Wör­ter ab­lei­ten. So wer­den zum Bei­spiel Aſ beſt 〈griech. á|sbestos〉, Aſ phalt 〈griech. á|sphaltos〉, tranſ pi­rie­ren 〈lat. trans + spi­ra­re〉 und Ma­nu­ſkript 〈lat. manu|skrip­tum〉 mit lan­gem ſ, Kosmos 〈griech. kós|mos〉, trans­por­tie­ren 〈lat. trans|por­ta­re〉 und diskret 〈lat. dis|cretus〉 mit rundem s ge­schrie­ben.

Textauszeichnung

der ersten Wahl ist der Sperrſatz, da fette oder kursive Schriftschnitte selten vorhanden und Folgen von Groß­buch­sta­ben schwer les­bar sind. Da­bei wer­den die Li­ga­tu­ren in ih­re Ein­zel­zei­chen auf­ge­löst. Aus­ge­nom­men sind nur die Zwangs­li­ga­tu­ren ch, ck, tz, 〈ſt〉 und in der neu­en Recht­schrei­bung die neue ſs-Li­ga­tur. Beispie­le: dickf‌lüſ‌ſ‌ig, Wel‌lenſ‌it‌tich, Reißverſchluſs, of‌fenſ‌ichtlich.

Beispiele Beispiele

Ligaturen ſetzen
Ligaturen ſind Zeichen mit eige­nen Zeichenplätzen in den Schriftdateien und ſind – aus Sicht des Anti­qua­ſyſtems – Son­der­zei­chen. Li­ga­tu­ren ſind ei­gens ge­ſtal­te­te Zei­chen und dür­fen kei­nes­falls durch ver­min­der­ten Zei­chen­ab­ſtand (Zu­ſam­men­zie­hen) der Ein­zel­zei­chen er­zeugt wer­den. An­ders als ſonſt üb­li­che Son­der­zei­chen, die nur ge­le­gent­lich ver­wen­det wer­den, kom­men Li­ga­tu­ren ähn­lich häu­fig wie an­de­re Buch­ſta­ben vor. Da­her ſind Son­der­zei­chen-Ein­fü­ge­me­tho­den wie um­ſtänd­li­ches Ko­pie­ren aus Ta­bel­len oder Ein­ga­be mit ſpe­ziel­len Ta­ſten­〈kom­bi­na­tio­nen〉 zum flüſ­ſi­gen Li­ga­tu­r­ſchrei­ben we­nig ge­eig­net. Doch man­gels an­de­rer Mög­lich­kei­ten be­gann da­mit der di­gi­ta­le Frak­tur­ſatz.
⋙  Ligaturen mit »Ligaturtaſten«
Ligaturen können ohne weitere Programmhilfe, alſo nur mit der DIN-​Taſtatur und den üblichen Text­pro­gramm­funk­tionen, mit »Li­ga­tur­taſten« in den Text ein­ge­fügt wer­den. Dieſer Be­griff um­faſst hier ein­zel­ne Hilfs­taſten, Taſten­kom­bina­tio­nen bis hin zu Son­der­zei­chen-Ein­füge­funk­tio­nen der Text­pro­gram­me. Das ſetzt die Kennt­nis der Frak­tur­ſatz­re­geln und des Li­ga­tur­taſtenſyſtems der jewei­li­gen Schrift vor­aus. Hilfs­mit­tel da­bei kön­nen Li­ga­tur­taſten­liſten und Taſta­tur­ſcha­blo­nen ſein. Das Wort »Eck­platz« kann zum Bei­ſpiel mit fol­gen­den Taſten ge­ſchrie­ben wer­den:  E [ck-Li­ga­tur­taſte] p l a [tz-Li­ga­tur­taſte], wo­bei die ck- und tz-​Li­ga­tur­taſte ab­hän­gig von Schrift und Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gramm bei­ſpiels­wei­ſe ſind: »Hoch­ſtell­ta­ſte+5« 〈%〉, »AltGr+7« 〈{〉 oder »Alt+0191« 〈¿〉, »Alt+0133« 〈…〉 oder an­de­re Kom­bi­na­tio­nen oder Ko­pie­ren aus Ta­bel­len. Schnell­ſchrei­ben iſt mit Li­ga­tur­taſten nicht mög­lich.
⋙  Liga­turen durch Textumwandlung
Ein Weg, dieſe Nachteile zu umgehen, beſteht in der Umwandlung ganzer Antiquatexte. Dabei wer­den Li­ga­tur-Ein­zel­zei­chen nach dem Su­chen-Er­ſet­zen-Prin­zip durch Li­ga­tu­ren er­ſetzt, das Wort » E c k p l a t z « al­ſo durch » E ck p l a tz «. Die Um­wand­lungs­pro­gram­me berück­ſich­ti­gen die Frak­tur­ſatz­re­geln, die der An­wen­der bei die­ſer Art der Frak­tur­text-Erſtel­lung nicht mehr be­herr­ſchen muſs. Li­ga­fak­tur kann re­gel­ge­rech­te Frak­tur­tex­te auch nach dieſem Ver­fah­ren er­zeu­gen. Es iſt ſchnell, tech­niſch per­fekt, kann aber nicht die An­mu­tung ei­nes un­mittel­bar beim Schrei­ben ſicht­bar ent­ſte­hen­den Frak­tur­tex­tes er­ſetzen.
⋙  Ligaturen mit Taſten der Einzelzeichen und Trennfunktion
Später wurden dann Taſtenumleitungsprogramme genutzt, um das Ligaturſchreiben zu ver­einfachen. Heute ſind ſol­che Pro­gram­me in Frak­tur­ſchrif­ten mit Open­Type-Li­ga­tur­funk­tion be­reits ent­hal­ten. Jetzt ent­ſte­hen die Li­ga­tu­ren von ſelbſt, ſo­bald die Ein­zel­taſten an­ge­ſchla­gen wer­den. Zum Bei­ſpiel ent­ſteht aus t, ge­folgt von z die tz-Li­ga­tur. Das iſt eine weſent­li­che Er­leich­te­rung, weil da­mit auch die Li­ga­tur­taſten und mit ih­nen die Hilfs­liſten und -ſcha­blo­nen ver­ſchwin­den und viel flüſ­ſi­ger ge­ſchrie­ben wer­den kann. Man tippt al­ſo ein­fach »Eckplatz« ein und erhält das Wort mit ck- und tz-Li­ga­tur. Den­noch bleibt das Prob­lem, daſs Li­ga­tu­ren ein­mal ge­ſchloſ­ſen wer­den 〈tz in Tatze〉, ein an­de­res Mal aber of­fen blei­ben müſ­ſen 〈tz in Tat‌zeit〉. Daher muſs der Li­ga­tur­ſchluſs zum Bei­ſpiel mit ei­ner Trenn­taſte ver­hin­dert wer­den 〈Tat|zeit〉. Das er­for­dert nach wie vor die Kennt­nis der Satz­re­geln und Auf­merk­ſam­keit beim Schreiben.
⋙  Ligaturen mit Taſten der Einzelzeichen beim normalen Schreiben
Damit jeder regelgerechte Frakturtexte auch ohne tiefere Regelkenntnis, Ligatur- und Trenntaſten erſtel­len kann, wurde das Li­ga­fak­tur-Pro­gramm ent­wickelt. Es ent­hält das Frak­tur-Re­gel­werk und über­trägt es ſelbſt‌­tätig auf den Text, ſetzt »Tatze« mit, »Tatzeit« oh­ne tz-Li­ga­tur. Die Trenn­funk­tion muſs al­ſo nur noch äu­ßerſt ſel­ten an­ge­wen­det wer­den, et­wa bei Wör­tern glei­cher Buch­ſta­ben­fol­ge, aber un­ter­ſchied­li­cher Be­deu­tung wie »Glaser­satz« im Vers: »Es lau­tet ſtets mein Gla­ſer­ſatz: Ver­wen­de nie­mals Glas­er­ſatz!«
Auch vollfunktionale OpenType-Schriften wie die LOV-Schriften können ſelbſt‌tätig Regel-Fraktur­tex­te er­zeu­gen. Da­zu wer­den die Re­geln in je­de Schrift ein­ge­arbei­tet. Sol­che Schrif­ten ſind nur mit Text­pro­gram­men ver­wend­bar, die oh­ne Ab­ſtri­che Open­Type-fä­hig ſind.
Damit iſt das Ziel erreicht, Frakturſchriften ſo einfach wie Antiquaſchriften anwenden zu können und den Text da­bei auch oh­ne Spe­zial­kennt­niſ­ſe re­gel­ge­recht mit Li­ga­tu­ren und lan­gem ſ  zu ſetzen.
⋙  Frakturtexte ineinander umwandeln
Wer bereits fertige Frakturtexte mit Frakturſchriften anderer Ligaturbelegung darſtellen möchte, braucht ein Um­wand­lungs­pro­gramm. Mit dem Li­ga­fak­tur-Pro­gramm kön­nen nicht nur An­ti­qua- in Frak­tur­tex­te, ſon­dern auch Frak­tur­tex­te in ſol­che mit be­lie­bi­ger an­de­rer Li­ga­tur­be­le­gung um­ge­wan­delt werden.

Ligaturſyſteme
Ligaturen oder Buchſtabenverbünde ſind eigenſtändige Zeichen auf eigenen Zeichenplätzen, de­ren un­ter­ſchied­li­che Co­die­rung und Pro­gram­mie­rung fol­gen­de fünf Li­ga­tur­ſyſte­me cha­rak­te­ri­ſie­ren: 1. ASCII-co­diert, 2. ANSI-co­diert, 3. Uni­code-co­diert, 4. Open­Type-ba­ſis­pro­gram­miert, 5. Open­Type-voll­pro­gram­miert.
⋙  1. Fraktur­ſchriften mit ASCII-​codier­ten Ligaturen
Zeichenplätze für Frakturligaturen und das lange ſ  ſtanden am Beginn des elektroniſchen Frakturſchrei­bens um 1990 re­gu­lär nicht zur Ver­fü­gung. Al­le 255 da­mals mög­li­chen Plät­ze der Schrift­da­tei­en wa­ren mit in­ter­natio­nal ge­norm­ten Zei­chen und Steu­er­funk­tio­nen be­legt. Da­her blieb nichts an­de­res übrig, als die Li­ga­tu­ren auf die Plät­ze ſel­ten ver­wen­de­ter Norm­zei­chen zu le­gen, zu­nächſt auf die Plät­ze von ASCII-Zei­chen mit ei­ge­nen Taſten wie %, >, ] oder @. Wird eine ſol­che Schrift im Text­pro­gramm ge­wählt, er­ſcheint zum Bei­ſpiel die ck-Li­ga­tur, wenn man die »Li­ga­tur­ta­ſte« [%] an­ſchlägt. Sol­che ASCII-co­dier­ten Frak­tur­ſchrif­ten ſind nicht norm­ge­recht, wer­den aber heu­te noch mit je­weils ei­ge­ner Haus­be­le­gung an­ge­bo­ten. Daher ſind die Schrif­ten nur dann aus­tauſch­bar, wenn ſie vom ſel­ben An­bie­ter ſtammen.
⋙  2. Frakturſchriften mit ANSI-​codierten Ligaturen
Das gilt auch für die ſpäter entwickelten Schriften mit ANSI-codierten Ligaturen, die verwendet wur­den, ſo­bald es ein­fa­che Ein­ga­be­mög­lich­kei­ten auch für Zei­chen gab, die mit kei­ner Taſte ver­bun­den ſind. Die Li­ga­tu­ren wur­den auf ANSI-Zei­chen­plät­ze ober­halb des ASCII-Be­reichs ge­legt, zum Bei­ſpiel auf die von ƒ, ‡, ¡, ¢ oder ¿ 〈al­le noch in her­kömm­li­chen Schrif­ten mit 255 Zei­chen〉. Das hat­te jetzt den Vor­teil, daſs kei­ne Norm­zei­chen der deut­ſchen Ta­ſta­tur mehr ver­drängt wur­den und al­le Zei­chen wie auf den Ta­ſten an­ge­zeigt ge­ſetzt wer­den konn­ten. Die­ſe Schrif­ten ſind heu­te kaum noch im Umlauf.
⋙  3. Frakturſchriften mit Unicode-​codierten Liga­turen
Die Einführung des Unicode-Zeichenſatzes erweiterte die Zahl der Zeichenplätze nahezu beliebig. Jetzt konn­ten Li­ga­tu­ren auf ei­ge­ne Plät­ze au­ßer­halb der 255 ANSI-Zei­chen­plät­ze ge­legt wer­den, oh­ne daſs ſie Norm­zei­chen ver­dräng­ten. Der of­fi­ziell be­leg­te Teil des Uni­code-Zei­chen­ſat­zes ent­hält al­ler­dings nur das Lang‑ſ und die Frak­tur-ge­eig­ne­ten Li­ga­turen ff, ffi, ffl, fi, fl und ſt. Zei­chen­plät­ze für die wich­ti­gen Liga­turen ch, ck und an­de­re feh­len je­doch. Ih­re Auf­nah­me iſt wohl nicht mehr ge­plant, weil es in­zwi­ſchen mit der Open­Type-Lay­out-Tech­nik 〈ſ.u.〉 und an­de­ren Syſte­men Ver­fah­ren gibt, Li­ga­tu­ren auch an­ders als über ih­re Zei­chen­codes dar­zu­ſtel­len. Da ſich das Open­Type-Syſtem für den Frak­tur­ſatz bis­her aber nur be­dingt eig­net und es keine offi­ziel­le DIN- oder ISO-Norm für wich­ti­ge Frak­tur­zei­chen gibt, hat der »Bund für deut­ſche Schrift und Spra­che e.V.« 〈www.BfdS.de〉 die »Uni­code-ge­rech­te Norm für Zuſatz­zei­chen«, Aus­ga­be 1 〈UNZ 1〉, her­aus­ge­ge­ben in Ab­ſtim­mung mit MUFI 〈Medi­eval Uni­code Font Initia­tive〉 und TITUS 〈The­ſau­rus in­do­ger­ma­niſcher Text- und Sprach­ma­te­ria­lien〉. Sie ver­eint die Code­ſtel­len vie­ler Li­ga­tu­ren und an­de­rer Frak­tur­zei­chen im of­fi­ziel­len und pri­vat be­leg­ba­ren Be­reich des Uni­code-Zei­chen­ſat­zes. Da­mit war erſt­mals die Grund­la­ge für aus­tauſch­ba­re Frak­tur­ſchrif­ten mit ei­ner Schrift­an­bie­ter-un­ab­hän­gi­gen Li­ga­tur­be­le­gung ge­ge­ben, die kei­ne Nor­men ver­letzt ⦋  UNZ-Belegung


Verglichen mit den unten beſchriebenen OpenType-Texten ſind Unicode-Texte ſtabil und werden von faſt je­dem Text­pro­gramm ver­läſs­lich an­ge­zeigt. Die Li­ga­tur­codes wer­den un­ab­hän­gig von den Frak­tur­ſchrif­ten mit dem Text ge­ſpei­chert, der ſo auch oh­ne die ur­ſprüng­lich ver­wen­de­te Schrift als Frak­tur­text er­kannt, ar­chi­viert, wie­der­her­ge­ſtellt und an an­de­re wei­ter­ge­ge­ben wer­den kann. Li­ga­fak­tur.de ſtellt ei­nen Grund­be­ſtand an UNZ1/A-co­dier­ten Frak­tur­ſchrif­ten be­reit 〈als LUC-Schriften er­hältlich〉.
⋙  Frakturſchriften mit OpenType-​Ligaturen
Das OpenType-Layout-Syſtem ergänzt das herkömmliche Syſtem codierter Zeichen um ſolche, die oft nicht co­diert und dann kein Teil des Uni­code-Zei­chen­ſat­zes ſind, und de­ren An­zei­ge ſchrift­in­tern pro­gram­miert wird. Es iſt von ähn­li­chen Sy­ſte­men das be­kann­teſte und wird auch als er­wei­terte Open­Type-, Open­Type-Smart­Font- oder Open­Type-Lay­out-Funk­tion be­zeich­net, hier als OT ab­ge­kürzt. Schrif­ten im Open­Type-For­mat 〈.ttf, .otf〉 kön­nen mit die­ſer Funk­tion aus­ge­ſtat­tet ſein, müſ­ſen es aber nicht. OT-Schrif­ten ſet­zen zur An­zei­ge ih­rer OT-pro­gram­mier­ten Zei­chen OT-fä­hi­ge Schreib­ſyſte­me vor­aus. An­ders als im Uni­code-Code-Sy­ſtem ſpie­len die Codes der OT-pro­gram­mier­ten Zei­chen­plät­ze kei­ne Rol­le, nur de­ren Na­men, die nicht iden­tiſch mit den of­fi­ziel­len Uni­code-Na­men der Zei­chen ſind.

Mit der OT-Funktion können auch Ligaturen dargeſtellt werden! Sie werden immer dann angezeigt, wenn li­ga­tur­bil­den­de Buch­ſta­ben wie  c h, f i, t z   u.a. auf­ein­an­der­fol­gen, vor­aus­ge­ſetzt die Schrift ent­hält de­ren Li­ga­tu­ren und Pro­gram­mie­rung. Ei­ne ſchrift­in­ter­ne OT-​Pro­gramm­zei­le zur An­zei­ge zum Bei­ſpiel der ch-​Li­ga­tur lau­tet ſinn­ge­mäß: Wenn im Text die Zei­chen­plät­ze na­mens c und h un­mit­tel­bar auf­ein­an­der­fol­gen, zei­ge nicht de­ren In­halt, ſon­dern den des Zei­chen­plat­zes na­mens c_h an. Für den Frak­tur­ſatz ha­ben ſich von meh­re­ren mög­li­chen OT-ba­ſier­ten Sy­ſte­men zwei Sy­ſte­me bewährt:
4. Baſisfunktionale OpenType-Frakturſchriften liegen vor, wenn nur die einfachen Ligaturſchlüſſe mit we­ni­gen OT-Pro­gramm­zei­len pro­gram­miert ſind 〈als LOB-Schrif­ten er­hältlich〉. Lang‑ſ  und Bin­de­hem­mer 〈zur Ver­hin­de­rung nicht er­laub­ter Li­ga­tu­ren〉 wer­den als co­dier­te Zei­chen ent­we­der mit Hil­fe ei­nes Satz­pro­gramms wie Li­ga­fak­tur im re­gel­ge­rech­ten Frak­tur­ſatz oder ſelbſt ge­ſetzt. Wer letz­te­res möch­te und die Satz­re­geln kennt, kann das Mi­ni­pro­gramm LSB (LSB.zip, 245 KB) nut­zen. Es er­gänzt die durch Vor­ſchal­ten der Alt­Gr-Ta­ſte ſetz­ba­ren Zei­chen durch Lang-ſ  und Bin­de­hem­mer.
5. Vollfunktionale OpenType-Frakturſchriften. Werden zuſätzlich weitere Satzregeln programmiert, ent­ſteht im be­ſten Fall von ſelbſt ein re­gel­ge­rech­ter Frak­tur­text. Sol­che Schrif­ten ent­hal­ten mit > 2000 Pro­gramm­zei­len weit­ge­hend das ge­ſam­te Re­gel­werk des Frak­tur­ſat­zes 〈als LOV-Schriften er­hältlich〉.
⋙  Wie verläſslich werden Ligaturen angezeigt?
Codierte Ligaturen der Syſteme 1-3 ſind ſo ſtabil wie andere Buchſtaben auch und bleiben erhalten, bis man ſie löſcht. Open­Type-Li­ga­tu­ren ſind da­ge­gen vir­tu­ell und flüch­tig und kön­nen ſich je nach Pro­gram­mie­rung mit der Text­um­ge­bung än­dern. Auch Text­pro­gram­me kön­nen die OT-Aus­füh­rung be­ein­fluſ­ſen. Wäh­rend co­dier­te Li­ga­tu­ren ſtets an­ge­zeigt wer­den, brau­chen OT-Li­ga­tu­ren OT-fä­hi­ge Schreib­ſyſte­me. Da es der­zeit an ein­heit­li­cher Schrift­pro­gram­mie­rung man­gelt und noch nicht al­le Text­pro­gram­me aus­rei­chend OT-fä­hig ſind, ſind OT-Schreib­ſyſteme bis­her nur Inſel­lö­ſun­gen für den Ei­gen­be­darf, denn OT-Tex­te laſ­ſen ſich oft nicht ge­treu er­hal­ten, wenn ſie mit OT-Schrif­ten an­de­rer Her­ſtel­ler be­legt, wei­ter­ge­ge­ben oder von an­de­ren Schreib­ſy­ſte­men über­nom­men wer­den. Tex­te mit ba­ſis­funk­tio­na­len OT-Schrif­ten ſind da­bei we­gen ih­rer ein­fa­chen Pro­gram­mie­rung, der Li­ga­tur­un­ab­hän­gig­keit von Text­um­ge­bung und OT-Qua­li­tät der Text­pro­gram­me ſta­bi­ler und beſ­ſer kor­ri­gier-/​kon­trol­lier­bar als Tex­te mit voll­funk­tio­na­len OT-Schriften.
⋙  Frakturtexte ſpeichern und archivieren
Beim Speichern von Frakturtexten in Dateien wird der Text-Code geſpeichert, nicht aber die Open­Type-Frak­tur­pro­gram­mie­rung der ver­wen­de­ten Schrift. Wer Frak­tur­tex­te ſo ſpei­chern möch­te, daſs ſie auch oh­ne zu­ge­hö­ri­ge Schrift als Frak­tur­tex­te er­kenn­bar ſind und mit ih­ren Li­ga­tu­ren wie­der­her­ge­ſtellt wer­den kön­nen, muſs Tex­te für Schrif­ten nach 1.–4. er­ſtel­len. Dann ent­hält die Da­tei in un­ter­ſchied­li­cher Form al­le Frak­tur-Codes. Geſpei­cher­te Tex­te für voll­funk­tio­na­le Open­Type-​Schrif­ten nach 5. ſind da­ge­gen rei­ne An­ti­qua­tex­te ohne Lang‑ſ  und Li­ga­tur­merk­ma­le und ſind daher nicht als Frak­tur­tex­te er­kenn­bar und ar­chi­vier­bar. Al­le Da­ten zum Frak­tur­ſatz ent­hält dann al­lein die Schrift.
⋙  Frakturtexte durchſuchen
Beim Durchſuchen von Frakturtexten ſind dagegen Texte mit OpenType-​funktionalen Frakturſchriften im Vor­teil. Sie kön­nen un­ab­hän­gig von der Li­ga­tur­an­zei­ge wie An­ti­qua­tex­te 〈voll­funk­tio­na­le OT-Schrif­ten〉 oder faſt wie An­ti­qua­tex­te 〈ba­ſis­funk­tio­na­le OT-Schrif­ten〉 durch­ſucht wer­den. Zur Su­che in li­ga­tur­co­dier­ten Tex­ten müſ­ſen Such­wör­ter da­ge­gen mit­ſamt ih­ren Li­ga­tu­ren ein­ge­ge­ben wer­den. Für die Durch­ſuch­bar­keit von Netz­texten ſind da­her OT-Funk­tions­ſchrif­ten die er­ſte Wahl als .
⋙  Eigenſchaften der Frakturſchriftſyſteme im Vergleich

Frakturſchriften für Netzſeiten
Über die Html-@font-face -Funktion können Netzſeiten auch mit Frakturſchriften geſtaltet werden, die vor­her nicht auf den Rech­nern der Be­trach­ter in­ſtal­liert ſein müſ­ſen. Für die An­zei­ge re­gel­ge­recht ge­ſetz­ter Frak­tur­tex­te eig­nen ſich am be­ſten Open­Type-​Schrif­ten mit pro­gram­mier­ten Li­ga­tu­ren, die auf dem Bild­ſchirm er­ſchei­nen, un­ter der ſicht­ba­ren Ebe­ne aber als Ein­zel­zei­chen die ein­fa­che Durch­ſuch­bar­keit ih­rer Tex­te ge­währ­lei­ſten. Die mei­ſten Netz­pro­gram­me kön­nen heu­te Open­Type-​pro­gram­mier­te Zei­chen an­zeigen.
⫽ Für Fraktur-Netzſeiten eignen ſich bevorzugt baſ‌isfunktionale OpenType-Schriften wie die LOB-​Frak­tur­ſchrif­ten. De­ren ein­fa­che Pro­gram­mie­rung kön­nen al­le OT-​fä­hi­gen Netz­pro­gram­me feh­ler­frei le­ſen. Die Frak­tur­ſatz­re­geln wer­den vom Netz­ſei­ten­ge­ſtal­ter durch Set­zen des Lang‑ſ  und ggf. des Bin­de­hem­mers oder mit Hil­fe des Li­ga­fak­tur-​Pro­gramms in den Text ein­ge­ar­bei­tet. Zum Bei­ſpiel wird der Satz:
In dem aus Teilwörtern zuſammengeſetzten Wort Nacht‌zug wird die tz-Ligatur nicht geſchloſſen.
durch folgenden Html-Text dargeſtellt, in dem Lang‑ſ  mit ſ , Binde­hemmer mit ‌ codiert ſind:
In dem aus Teilwörtern zuſammengeſetzten Wort Nacht‌zug wird die tz-Liga­tur nicht ge­ſchloſſen.
Wenn wie hier eine Ligatur nach den Frakturſatzregeln nicht erlaubt iſt, wird ein Bindehemmer zwi­ſchen die Ein­zel­zei­chen ge­ſetzt 〈Nacht|zug ſ. o.〉. Die an­de­ren Liga­tu­ren ſchließt die Open­Type-​Schrift ſelbſt‌­tä­tig. Die li­ga­fak­tur.de-Sei­ten wer­den mit der ba­ſ‌is­funk­tio­na­len  Open­Type-Schrift Holſten­frak­tur an­ge­zeigt. ⫽
⫽ Ob ſich auch  vol‌lfunktionale OpenType-​Frakturſchriften, die den regelgerechten Frakturſatz ſelbſt‌­tä­tig er­zeu­gen, für Netz­ſei­ten eig­nen, zeigt der mit ei­ner LOV-Schrift an­ge­zeig­te Bei­ſpiel­ſatz:
In dem aus Teilwörtern zusammengesetzten Wort Nachtzug wird die tz-Ligatur nicht geschlossen.
Dafür genügt ein Html-​Text, der ohne Lang‑ſ, Bindehemmer und Frakturſatzregeln auskommt:
In dem aus Teilwörtern zusammengesetzten Wort Nachtzug wird die tz-Ligatur nicht geschlossen.
Netzſeiten können alſo auch mit den vollfunktionalen LOV-​Schriften erſtellt werden und ſind dann ſo­gar noch beſ­ſer durch­ſuch­bar als Sei­ten mit ba­ſis­funk­tio­na­len Schrif­ten. Al­ler­dings ſoll­te der Text in mög­lichſt vie­len Netz­pro­gram­men ſorg­fäl­tig ge­prüft wer­den, denn evtl. kann nicht je­des Pro­gramm die kom­ple­xe Open­Type-​Pro­gram­mie­rung die­ſer Schrif­ten feh­ler­frei aus­füh­ren. ⫽

Die OpenType-Layout-Technik
dient dazu, Schriftdateien ſo zu programmieren, daſs in den Texten dieſer Schriften u. a. andere Zei­chen er­ſchei­nen als ein­ge­tippt, vor­aus­ge­ſetzt das Text­pro­gramm kann die Open­Type-Be­feh­le ver­ar­bei­ten. So kön­nen Zier­buch­ſta­ben ein­fa­che Buch­ſta­ben er­ſet­zen oder Li­ga­tu­ren die Ein­zel­zei­chen. Mit kom­plexe­rer Pro­gram­mie­rung kann die­ſer Zei­chen­tauſch ſo ge­lenkt wer­den, daſs er nur in be­ſtimm­ter Text­um­ge­bung ak­tiv wird, zum Bei­ſpiel Zier­buch­ſta­ben nur bei Groß­buch­ſta­ben am Wort­an­fang oder Lang-ſ  nur, wenn der um­ge­ben­de Text den Frak­tur­ſatz­re­geln ent­ſpricht. Open­Type-Schrif­ten mit den Er­wei­te­rungen .otf und .ttf kön­nen Open­Type-pro­gram­miert ſein, müſ­ſen es aber nicht.

⋙  Die OpenType-Layout-Technik in Aktion !

 Leitzahl
Html-Text :  Leit‌zahl
Die Buchſtaben t und z bilden hier keine Ligatur, weil eigenſtändige Teilwörter nach den Frak­tur­ſatz­re­geln nicht durch Li­ga­tu­ren ver­bun­den wer­den dür­fen. Der zwi­ſchen t und z ein­ge­füg­te brei­te­lo­ſe und un­ſicht­ba­re Bin­de­hem­mer 〈‌ = ze­ro width non joi­ner / null­brei­ter Nicht­ver­bin­der〉 ver­hin­dert die ſelbſt‌­tä­ti­ge tz-Li­ga­tur­bil­dung die­ſer Open­Type-Funk­tions­ſchrift, die über ih­re Open­Type-Pro­gram­mie­rung von ſelbſt Li­ga­tu­ren an­zeigt, ſo­bald de­ren Ein­zel­zei­chen un­mit­tel­bar auf­ein­an­der­folgen.
☛  Überprüfen Sie die Funktion des Bindehemmers, indem Sie ihn mit Mausklick auf tz oder ‌ lö­ſchen! Dann ſchließt die OT-Schrift tz zur tz-Li­ga­tur, wenn Ihr Netz­pro­gramm Open­Type-Li­ga­tu­ren an­zei­gen kann, wenn nicht, bleibt tz un­ver­än­dert. Mit er­neu­tem Klick fü­gen Sie den Bin­de­hem­mer wie­der ein.
Anmerkung: »Leit­zahl«, einſchließlich Bindehemmer, erſcheint hier nicht als Bild, ſonern als »ech­ter« Text, was bei zei­chen­wei­ſer Mar­kie­rung des Wor­tes deut­lich wird. Ei­ni­ge Netz­pro­gram­me zei­gen da­bei die nach Lö­ſchung des Bin­de­hem­mers ſicht­ba­re Li­ga­tur als ein ein­zi­ges Zei­chen an, aber die mei­ſten mar­kie­ren ein­zeln die zwei un­ſicht­bar dar­un­ter­lie­gen­den Li­ga­tur-Ein­zel­zei­chen.

⋙  Die OpenType-Layout-Technik und vollfunktionale Frakturſchriften

Um Frakturſchriften wie die LOV-Schriften ſo herzurichten, daſs beim Schreiben nicht ein­fach nur Li­ga­tu­ren und Lang-ſ, ſon­dern dieſe zu­dem nach den Frak­tur­ſatz­re­geln entſte­hen, be­darf es ei­ner um­fang­rei­chen Open­Type-Pro­gram­mie­rung. Grund­la­gen ſind Sprach­re­geln und -merk­ma­le, Al­go­rith­men und nur wenn nö­tig auch voll­ſtän­di­ge Wörter.
Zum Beiſpiel kann für Wörter mit »ungs« wie wirkungs-, ſpannungs-, löſungs- und Hunderte wei­te­re ge­mein­ſam das Rund-s geſetzt wer­den. Die ein­zel­nen Wör­ter ſelbſt müſ­ſen da­zu nicht aus Wör­ter­bü­chern ein­ge­le­ſen wer­den. Aus­nah­men wie Jung­ſteinzeit, Er­ho­lung­ſu­chen­de oder Sprung­ſeil wird ein Lang‑ſ  zu­ge­wie­ſen. Ähn­lich ent­ſte­hen aus s c h, c h, c k, f l de­ren Li­ga­tu­ren ſch, ch, ck und fl, die in Aus­nah­men wie Häs­chen, Haus­chor, Co­mic heft, Ae­ro­bic kurs oder auf lö­ſen of­fen blei­ben. Auch die Lang-ſ / Rund-s-Re­geln mit ih­ren Aus­nah­men ſind ein­zu­bin­den.
Viele weitere Wort‌teile, die für größere Wörtergruppen die Lang‑ſ-/​Ligatur-Darſtellung regeln, müſ­ſen auf­ge­nom­men wer­den, u. a. für Ab­lei­tun­gen wie Maus/mau­ſen/mauſt und gram­ma­ti­ſche Va­ri­an­ten wie Eis/des Ei­ſes/dem Ei­ſe oder le­ſen/las/leſt. Auch zahl­rei­che wei­te­re Aus­nah­men, Ei­gen­na­men und Fremd­wör­ter ſind ein­zu­bin­den, um ei­nen re­gel­ge­rech­ten Frak­tur­ſatz zu er­hal­ten.
 Völlig ſatzfehlerfreie Schriften dieſer Art kann es aber — auch theoretiſch – nicht geben.
Aber auch eine beſtmögliche OpenType-Programmierung ſchützt nicht vor Satzfehlern durch manche Text­pro­gram­me, die ei­gen­mäch­tig in die Open­Type-Aus­füh­rung ein­grei­fen und zum Bei­ſpiel nur Buch­ſta­ben gel­ten laſſen und Satz­zei­chen und an­de­re Nicht­buch­ſta­ben zur Li­ga­tur-/​Lang‑ſ-​Len­kung aus­ſchließen. (Ein­fa­che) Text­pro­gram­me, die Open­Type oh­ne Ein­grif­fe wir­ken laſ­ſen, ſind für den Frak­tur­ſatz beſ­ſer ge­eig­net als ſol­che (meiſt kom­ple­xe­re und teu­re­re), die Open­Type-Funk­tio­nen ih­ren Vor­ſtel­lun­gen an­paſ­ſen.
Die OpenType-Programmierung vollfunktionaler Frakturſchriften iſt alſo äußerſt komplex. Zudem iſt nichts ge­normt, we­der Art und An­zahl der Li­ga­turen noch ver­bind­li­che Frak­tur­ſatz­re­geln, noch die Nut­zung der ver­ſchie­de­nen Open­Type-Be­rei­che, noch Um­fang oder Art der Pro­gram­mie­rung. Da­her ſind Schrif­ten ver­ſchie­de­ner Her­ſtel­ler oft nicht aus­tauſch­bar, oh­ne den Text zu ver­än­dern oder OT-Ein­ſtel­lun­gen an­paſ­ſen zu müſ­ſen. Da Open­Type nur die Dar­ſtel­lung, nicht aber den Code des Tex­tes än­dert, kann die­ſer nur als rei­ner An­ti­qua­text oh­ne Frak­tur­merk­ma­le ge­ſpei­chert wer­den, die al­lein von der voll­funk­tio­nal pro­gram­mier­ten Open­Type-Frak­tur­ſchrift (und ggf. auch vom Text­pro­gramm mit-) be­ſtimmt werden.

☰  Frakturprogramme ⫽  Frakturſchriften: Hier bietet ligafaktur.de Programme und Schriften für den ei­ge­nen Frak­tur­ſatz ſo­wie für an­de­re An­wen­dun­gen koſten-, regi­ſtrie­rungs- und wer­be­frei an.

Schriftbilder zeigt eine Sammlung normaler, zeit‌typiſcher, kunſtvoller bis kurioſer Frakturtexte für ver­ſchie­de­ne Me­dien und Zwe­cke von den An­fän­gen bis zur Ge­gen­wart.

Linie

Schreiben Sie ſelbſt Texte in Fraktur ! Einen Eindruck gewinnen Sie hier bei Eingabe eines Textes, der bei ge­eig­ne­tem Netz­pro­gramm regelgerecht mit langem ſ  und Ligaturen erſcheint. Auch ein einfacher Editor ſteht bereit.

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Programme& Schriften

Ligafaktur iſt ein Begleitprogramm der Textverarbeitung am Rechner für den Fraktur-/Ligaturſatz.
Der Frakturſatz am Rechner ohne Hilfsmittel iſt anſpruchsvoll aber mit Li­ga­fak­tur als Text­be­gleit­pro­gramm laſ­ſen ſich Frak­tur­tex­te ſo ein­fach wie An­ti­qua­tex­te ſchrei­ben, denn Li­ga­fak­tur über­trägt die ſelbſt‌­tä­tig auf den Text. Liga­fak­tur eig­net ſich zum Set­zen re­gel­ge­rech­ter Frak­tur- und An­ti­qua-Lang-ſ-Tex­te beim nor­ma­len Schrei­ben, un­ter­ſtützt Frak­tur-/Li­ga­tur­ſchrif­ten al­ler Syſte­me, wan­delt Tex­te je­der in­ein­an­der um und bie­tet Funk­tio­nen für die Text­ſper­rung, Tex­te mit ſpit­zen Schreib­ſchrif­ten, Tex­te mit ᵉ-Um­lau­ten und zum ein­fa­chen Set­zen von Uni­code-​Zei­chen. Er­ſtel­len Sie ei­ge­ne For­ma­te für Frak­tur­ſchriften mit ſel­te­ne­ren Liga­tur­be­le­gun­gen. Ein Film 〈5¾'〉 führt in das Li­ga­fak­tur-​Pro­gramm ein.
Zur Ligafaktur-Ausgabe 11 leſen Sie dieſe  Ligafaktur 11 wurde von Grund auf neu konzipiert, verſchlankt, mit optimierter Menüführung und beſſerer An­paſſung an die Ei­gen­hei­ten der Text­pro­gram­me. Aus­ga­be 11 kann ne­ben Aus­ga­be 10 in­ſtalliert wer­den und mit die­ſer pa­rallel (aber nicht gleich­zei­tig) ge­nutzt werden.



Wenn beim Laden von Ligafaktur.zip ein Problem gemeldet wird, leſen Sie dieſen  Ligafaktur wird seit 2007 kosten-, werbe- und registrierungsfrei unbeanstandet von Vi­ren­pro­gram­men an­ge­bo­ten, aber in letz­ter Zeit mei­nen ei­ni­ge die­ser Pro­gram­me, ein Vi­rus oder ei­nen Tro­ja­ner er­kannt zu ha­ben (beim La­den oder bei der Nut­zung). Der Grund für sol­che Fehl­mel­dun­gen ist der ver­stärk­te Ein­satz heu­risti­scher, al­so auf An­nah­men be­ru­hen­der Ver­fah­ren oh­ne Nach­weis ei­nes Scha­dens. Ver­mut­lich wer­den Ta­sten­ein­ga­ben, bei de­nen et­was an­de­res her­aus­kommt (in die­sem Fall Li­ga­tu­ren) als das, was ein­ge­ge­ben wur­de (Ein­zel­zei­chen), als ver­däch­tig ein­gestuft.
Um ein falsch bewertetes Programm dennoch nutzen zu können, besitzen die Schutz­pro­gram­me meist ei­ne Funk­tion, mit der das Pro­gramm als Aus­nah­me an­ge­mel­det wer­den kann. Nut­zen Sie die­se Funk­tion im Fall ei­ner Fehl­mel­dung auch für Li­ga­faktur!



 Ligafaktur, Ausgabe 11 (neu!)
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Grundbeſtand an Frakturſchriften: Dieſen finden Sie hier in verſchiedener Stilrichtungen zuſammen mit ei­ni­gen ſpit­zen Schreib­ſchrif­ten und An­ti­qua­ſchrif­ten, al­le mit lan­em ſ  und Li­ga­tu­ren. Die Schrif­ten um­faſ­ſen auch das frü­he­re Lin­den­thal-Schrift­an­ge­bot in neu­er Be­ar­bei­tung. Die Li­ga­tur­be­le­gung iſt nach der An­bie­ter-un­ab­hän­gi­gen »Uni­code-ge­rech­ten Norm für Zu­ſatz­zei­chen«, Aus­ga­be 1 〈UNZ1〉 ge­normt 〈LUC-​Schrif­ten〉. Die glei­chen Schrif­ten ſind auch als ba­ſis­funk­tio­na­le Open­Type-Schrif­ten 〈LOB-​Schrif­ten〉 er­hält­lich, die ſelbſt‌­tä­tig Li­ga­tur­en bil­den, ſo­wie als voll­funk­tio­na­le Open­Type-​Schrif­ten 〈LOV-​Schrif­ten〉, die die­ſe zu­dem nach den Frak­tur­ſatz­re­geln ſet­zen. Mit Aus­nah­me letz­te­rer be­nö­ti­gen die Schrif­ten das Li­ga­fak­tur-Pro­gramm, da­mit die Tex­te von ſelbſt nach den Frak­tur­ſatz­re­geln erſchei­nen. Ein Film 〈5½'〉 hilft bei der Schrift­aus­wahl. Ein wei­te­rer Film 〈6½'〉 führt in das Schrei­ben mit den Open­Type-​pro­gram­mier­ten LOV/LOB-​Schrif­ten ein; zeigt ein Open­Type-​Funk­tions­beiſpiel und erläu­tert die Grund­la­gen voll­funk­tio­na­ler Open­Type-​Frak­tur­ſchrif­ten, er­ör­tert Grund­la­gen, Vor- und Nach­tei­le der ver­ſchie­de­nen Schrift­for­ma­te. Es gel­ten die Nut­zungs­be­din­gun­gen in den Merk­blättern.
LUC-SchriftenLUC-Merkblatt〉: UNZ1A-codierte Ligaturen; geeignet für jedes Textprogramm; bil­den ſta­bi­le Tex­te; re­gel­ge­rech­ter Frak­tur­ſatz mit Li­ga­fak­tur.
LOB-SchriftenLOB-Merkblatt〉: OpenType baſisfunktional; geeignet für jedes OpenType-​funk­tions­fä­hi­ge Text­pro­gramm; re­gel­ge­rech­ter Frak­tur­ſatz mit Li­ga­fak­tur oder ma­nuell.
LOV-SchriftenLOV-Merkblatt〉: OpenType vollfunktional; geeignet für Textprogramme mit un­ein­ge­ſchränk­ter Open­Type-​Funk­tio­na­li­tät; re­gel­ge­rech­ter Frak­tur­ſatz ſelbſt‌tä­tig.

Allotria-Schrift Alte Schwabacher Atlantis-Fraktur Ballistra
LUC-Schrift 4.0 LUC-Schrift 4.0 LUC-Schrift 4.0 LUC-Schrift 4.0
LOB-Schrift 4.0 LOB-Schrift 4.0 LOB-Schrift 4.0 LOB-Schrift 4.0
LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0
    
Barlösius Breitkopf-Fraktur Burgundica Civitype
LUC-Schrift 4.0 LUC-Schrift 4.0 LUC-Schrift 4.0 LUC-Schrift 4.0
LOB-Schrift 4.0 LOB-Schrift 4.0 LOB-Schrift 4.0 LOB-Schrift 4.0
LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0
    
Claudius Daenert-Schrift Deutsche Druckschrift Duc de Berry
LUC-Schrift 4.0 LUC-Schrift 4.0 LUC-Schrift 4.0 LUC-Schrift 4.0
LOB-Schrift 4.0 LOB-Schrift 4.0 LOB-Schrift 4.0 LOB-Schrift 4.0
LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0
    
Englisch-Gravur Ensisheim Fette Fraktur Fette Gotisch
LUC-Schrift 4.0 LUC-Schrift 4.0 LUC-Schrift 4.0 LUC-Schrift 4.0
LOB-Schrift 4.0 LOB-Schrift 4.0 LOB-Schrift 4.0 LOB-Schrift 4.0
LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0
    
Fraktur 1 Frühling Gilgengart Hammer-Unziale
LUC-Schrift 4.0 LUC-Schrift 4.0 LUC-Schrift 4.0 LUC-Schrift 4.0
LOB-Schrift 4.0 LOB-Schrift 4.0 LOB-Schrift 4.0 LOB-Schrift 4.0
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Hermersdorf Holland-Gotisch Holstenfraktur Jaecker
LUC-Schrift 5.0 LUC-Schrift 4.0 LUC-Schrift 5.0 LUC-Schrift 4.0
LOB-Schrift 5.0 LOB-Schrift 4.0 LOB-Schrift 5.0 LOB-Schrift 4.0
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Kanzley Kartenschrift Koch-Antiqua Koch-Fraktur
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KurrentSans Liturgisch Lyrik-Gotisch Lyrisch
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Mainzer Fraktur Manuskript-Gotisch Maximilian Neue Deutsche Kurrent
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Normalfraktur Novellenschrift Offenbacher Poppl-Fraktur
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Post-Antiqua Post-Fraktur Rhapsodie Rhapsodie
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Rühlsche Fraktur Rungholt-Fraktur Schmale Kanzlei Schönsperger
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Segretario Thannhäuser Theuerdank-Fraktur Unger-Fraktur
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Vineta-Fraktur Walbaum-Fraktur Wallau Weber Mainzer Fraktur
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Wedding Text Weiß-Art-Fraktur Weiß-Gotisch Weiß-Rundgotisch
LUC-Schrift 4.0 LUC-Schrift 4.0 LUC-Schrift 4.0 LUC-Schrift 4.0
LOB-Schrift 4.0 LOB-Schrift 4.0 LOB-Schrift 4.0 LOB-Schrift 4.0
LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0
    
Wieynck-Fraktur Wieynck-Kursiv Wilhelm-Klingspor-Schrift Zentenar-Fraktur
LUC-Schrift 4.0 LUC-Schrift 4.0 LUC-Schrift 4.0 LUC-Schrift 4.0
LOB-Schrift 4.0 LOB-Schrift 4.0 LOB-Schrift 4.0 LOB-Schrift 4.0
LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0 LOV-Schrift 3.0
    
Symbolschrift Symbolschrift
LUC.UnicodeFraktur 4.0 L‌FUnicode 3.0 ¹  Schrift des früheren Lindenthal-Angebots
LOB.UnicodeFraktur 4.0 Symbolbeispiel1 ²  Die zip-​Datei enthält mehrere Schriftſchnitte
LOV.UnicodeFraktur 4.0 Symbolbeispiel2 ³  Spitze Schreibſchrift
Symbolbeispiel2
Symbolbeispiel2

TaſtaturP lus, ZeichenP lus, Z T ipp übertragen Zeichen aus dem Unicode-Zeichenſatz auf ver­ſchie­de­ne Wei­ſe in Text­do­ku­men­te, ET Taſta­tur bie­tet ein al­ter­na­ti­ves Schreib­ſyſtem, Ucode­An­zei­ger zeigt die ver­ſchie­de­nen Codes von Uni­code-Zei­chen an und Pau­ſe! iſt ein ein­fa­ches Ta­ſta­tur-/Maus-Sperr­programm.

TaſtaturPlus: Manche Texte erfordern mehr als nur die Zeichen der deutſchen Taſtatur. Der Zugang zu Son­der­zei­chen in Text­pro­gram­men iſt aber un­ein­heit­lich und oft um­ſtänd­lich bei be­grenz­tem Zei­chen­an­ge­bot. Ta­ſta­tur­Plus iſt ein Be­gleit­pro­gramm beim Schrei­ben di­gi­ta­ler Tex­te, er­wei­tert die Ta­ſta­tur um ſol­che Zei­chen und ſetzt ſie ſehr ein­fach mit­tels frei wähl­ba­rer Ver­fah­ren wie Ta­ſten-​Lang­druck oder Maus­klick, zum Bei­ſpiel deut­ſche Satz­zei­chen, das lan­ge ſ, den Bin­de­hem­mer und be­lie­bi­ge Zei­chen, Buch­ſta­ben, Sym­bo­le und Lo­gos des Uni­code-​Zei­chen­ſat­zes. Vor al­lem aber kön­nen Ta­ſten auch ſelbſt mit be­lie­bi­gen Ein­zel­zei­chen, aber auch mit län­ge­ren Tex­ten be­legt wer­den.
Ta­ſta­tur­Plus ver­fügt zu­dem über ein­fa­che, für man­che An­wen­der aber aus­rei­chen­de Funk­tio­nen für den Lang‑ſ-​/Li­ga­tur­ſatz von Frak­tur­tex­ten ſo­wie über ei­ne Funk­tion zum Schrei­ben Html-​co­dier­ter Netz­ſei­ten­tex­te. Ta­ſta­tur-​Er­wei­te­run­gen kön­nen ge­ſpei­chert und bei Be­darf ge­la­den wer­den, zum Bei­ſpiel ſol­che mit ſach­ge­rech­ten Zei­chen für Tex­te mit kor­rek­ten Satz­zei­chen, für Ah­nen­ta­feln, de­ko­ra­ti­ve, tech­ni­ſche, wiſ­ſen­ſchaft­li­che oder an­de­re Fach­tex­te.
Schöp­fen Sie aus dem Uni­code-​Zei­chen­ſatz mit ſei­nen vie­len Tau­ſend Zei­chen und ent­wer­fen Ih­re per­ſön­li­che, auf An­for­de­run­gen, Zei­chen­quel­len und Schreib­ſtil zu­ge­ſchnit­te­ne Ta­ſta­tur für Ih­re Tex­te!
 TaſtaturP  lus, Ausgabe 2.0
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ZeichenPlus kann zeichenſetzende Taſten einer PC-Taſtatur mit einem oder mehrfach mit bis zu neun wei­te­ren Zei­chen be­le­gen, ei­ni­ge Ta­ſten auch mit bis zu 100 Zei­chen lan­gen Tex­ten, die dann ſchnell, be­quem und ele­gant in ein Do­ku­ment über­tra­gen wer­den kön­nen. Auch kön­nen mit Zei­chen­Plus ei­ge­ne neue Ta­ſten­ebe­nen ein­ge­rich­tet wer­den. Da­mit kann je­der die Ta­ſten ſei­ner Ta­ſta­tur ſehr fle­xi­bel ganz nach ei­ge­nen Vor­ſtel­lun­gen und Ide­en mit be­lie­bi­gen Zei­chen des Uni­code-Zei­chen­ſat­zes be­ſet­zen und ſchnell ein- und ausſchalt­ba­re Ta­ſten­ebe­nen er­ſtel­len. So kön­nen Hob­by- und Pro­fi-Ta­ſten­ebe­nen mit ent­ſpre­chen­den Buch­ſta­ben und Sym­bo­len be­legt wer­den, et­wa um be­quem er­gän­zen­de Satz­zei­chen, Frak­tur­tex­te, Ah­nen­ta­feln, tech­ni­ſche und an­de­re Fach­tex­te zu ſchrei­ben oder fremd­ſpra­chi­ge oder er­go­no­mi­ſche Ta­ſta­tu­ren wie NEO und DVO­RAK nach­zu­bil­den, oh­ne in das Sy­ſtem der Ta­ſta­tur­trei­ber ein­grei­fen zu müſ­ſen.
 ZeichenPlus, Ausgabe 1.1
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ZTipp iſt ein PC-Taſtaturprogramm für alle, die in ihre Texte ohne viel Aufwand Zeichen ſetzen möch­ten, die nicht auf der Ta­ſta­tur zu fin­den ſind. Sie kön­nen ſelbſt ge­wählt wer­den, zum Bei­ſpiel er­gän­zen­de Satz­zei­chen, ma­the­ma­ti­ſche, tech­ni­ſche, ge­ne­alo­gi­ſche Sym­bo­le, Zei­chen zur Text­ſtruk­tu­rie­rung wie Li­nien, Pfei­le, geo­me­tri­ſche Fi­gu­ren und Mar­kie­run­gen, lan­ges ſ  und Li­ga­tu­ren, Zeichen aus dem Uni­code-Pri­vat­be­reich ſo­wie al­le an­de­ren utf-16-Zei­chen des um­fang­rei­chen Uni­code-Zei­chen­ſat­zes. Un­ſicht­ba­re Zei­chen wie ver­ſchie­den brei­te Leer­räu­me, Mar­kie­run­gen und Bin­de­hem­mer wer­den mit der in der zip-Da­tei ent­hal­te­nen Schrift er­kenn- und un­ter­ſcheid­bar angezeigt (ſ. Abb.).
ZTipp läſst die Taſtatur weitgehend unberührt und ſetzt die Originalzeichen, bei längerem Taſtendruck aber die ſelbſt­ge­wähl­ten Zei­chen, an­ſtatt die Ori­gi­nal­zei­chen zu wie­der­ho­len.
ZTipp Außer durch Langdruck können Unicode-Zeichen auch mit Alt+[utf-16-Code] geſetzt werden wie zum Bei­ſpiel mit Alt+25c9 oder ❦❧ mit Alt+2766.
 ZTipp, Aus­ga­be 2.0
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ET Taſtatur iſt ein PC-Taſtaturprogramm, das bei normal kurzem Taſtendruck wie üblich die Ori­gi­nal­zei­chen ſetzt, bei län­ge­rem Ta­ſten­druck ſtatt der Zei­chen­wie­der­ho­lung aber Zei­chen, die ſonſt in Kom­bi­na­tion mit der Um­ſchalt- und der AltGr-Ta­ſte er­ſchei­nen. Die­ſe Ein­Ta­ſten-Ta­ſta­tur ſtellt da­mit ein al­ter­na­ti­ves Schreib­ver­fah­ren für die deut­ſche Stan­dard­taſta­tur bereit.
Bei kurzem Taſtendruck entſtehen die Kleinbuchſtaben, nach längerem Druck die Großbuchſtaben und da­nach ggf. die ſonſt mit AltGr+Ta­ſte ge­ſetz­ten Zei­chen. So wer­den zum Bei­ſpiel mit der [Q]-Ta­ſte die Zei­chen q, dann Q und ſchließ­lich @ ge­ſetzt: ETT
Damit laſſen ſich alle Zeichen, die mit einer Taſte direkt, über Umſchalten und AltGr verbundenen ſind, mit nur die­ſer ei­nen Ta­ſte durch Va­ria­tion der Druck­dau­er ſchrei­ben. Die Druck­dau­er er­ſetzt die Vor­ſchalt­ta­ſten und kann dem ei­ge­nen Schreib­ſtil an­ge­paſst werden.
Die Umſchalt- und AltGr-Taſte bleiben dabei unverändert wirkſam, ſo daſs die Syſteme jeweils al­lein oder nach Be­lie­ben ge­miſcht ver­wen­det wer­den kön­nen. Die ET­Ta­ſta­tur ſoll und kann das be­währ­te Sy­ſtem des Ma­ſchi­ne­ſchrei­bens nicht ab­lö­ſen, kann aber je nach per­ſön­li­chem Schreib­ſtil nach ei­ner Ein­ge­wöh­nungs­zeit zu­ſätz­lich mit Vor­teil ge­nutzt werden.
 ETTaſtatur, Ausgabe 1.0
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UcodeAnzeiger UcodeAnzeiger: Seit Einführung des Unicode-​Zei­chen­ſat­zes wer­den di­gi­ta­le Schrift­zei­chen je nach An­wen­dung mit­tels des Uni­code-​utf-16-​Codes oder ei­ner ſei­ner Ab­wand­lun­gen dar­ge­ſtellt.
Zu­nächſt für den Ei­gen­be­darf ent­wickelt, iſt das Pro­gramm Ucode­An­zei­ger jetzt für al­le ver­füg­bar, die ſchnell auf Uni­code-Codes zu­grei­fen wol­len. Ucode­An­zei­ger zeigt ent­we­der für ein Uni­code-Zei­chen deſ­ſen ver­ſchie­de­ne Codes oder für ei­nen Code das zu­ge­hö­ri­ge Zei­chen mit ſei­nen übri­gen Codes an.
 
Beiſpiel: In das Feld »utf-16 hex« wird der Code 1E9E ein­ge­tra­gen und »An­zei­gen« ge­wählt. Als Er­geb­nis er­ſchei­nen die Da­ten des ẞ (gro­ßes ß, ſ. Bild). Das­ſel­be Er­geb­nis er­hält man, wenn man ẞ zum Beiſpiel aus ei­nem Do­ku­ment oder ei­ner Ta­bel­le ko­piert und in das Feld »Uni­code-Zei­chen« ein­fügt oder 7838 in das Feld »utf-16 dez« und dann »An­zei­gen« wählt.
 UcodeAnzeiger, Ausgabe 3.0
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Pauſe! iſt ein einfaches Taſtatur- und Maus-Sperrprogramm. Vor Verlaſſen eines laufenden Rech­ners kön­nen Taſta­tur und Maus mit ei­ner »Ge­heim­taſte« ge­gen Fremd­nut­zung ge­ſperrt und nach Rück­kehr mit der­ſel­ben Taſte oh­ne auf­wen­di­ge Ein­ga­be ei­nes Paſs­worts wie­der frei­ge­ſchal­tet wer­den. Pau­ſe! bie­tet ei­nen ſchnel­len, leich­ten, in der Re­gel aber aus­rei­chen­den Schutz ge­gen Ge­le­gen­heits­ein­blicke in den un­be­auf­ſich­tig­ten Rechner.
 Pauſe!, Ausgabe 1.0
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